03:53 23 Juni 2017
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    Belgien: Flüchtling vergewaltigt junge Frau, während sie Notruf tätigt

    © AFP 2017/ Miguel Schincariol
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    Wegen Raubs und Vergewaltigung einer 19-Jährigen, steht ein Migrant in Belgien vor Gericht, berichtet die Zeitung „De Limburger“. Dem Mann drohen bis zu 15 Jahre Haft. Der Rettungsdienst, den die junge Frau alarmierte, hörte ihre verzweifelten Schreie, konnte aber nichts tun.

    Der Zwischenfall habe sich noch im August in der ostflandrischen Stadt Sint-Niklaas ereignet: Wie der Anwalt des Opfers berichtet, habe der 35-Jährige Angeklagte marokkanischer Herkunft Azrak F. der jungen Frau, die nachts aus einer Bar hinausging, aufgelauert. Als die 19-jährige Belgierin dies bemerkte, habe sie ihrem Vater in einer SMS-Nachricht geschrieben, dass sie verfolgt würde.

    Nach der verängstigenden Nachricht sei der Vater sofort zur Suche nach seiner Tochter aufgebrochen, doch das Mobiltelefon der 19-Jährigen sei ausgeschaltet gewesen. Der Anklage zufolge soll der Migrant die Frau hinter ein geparktes Auto gezerrt, sie dort ausgezogen und vergewaltigt  haben.

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    Vor der Tat habe er sie dazu gezwungen, ihr Handy auszuschalten. Irgendwann sei es ihr aber doch gelungen, das Telefon wieder einzuschalten und den Rettungsdienst zu alarmieren. In den Aufnahmen seien ihre Schreie zu hören gewesen. Darüber hinaus hätten mehrere Anwohner ihre Hilferufe vernommen. 

    Nach der Tat habe der Marokkaner das Telefon der Frau gestohlen, weshalb er auch wegen Diebstahls auf die Anklagebank gekommen sei. Zunächst behauptete er der Zeitung zufolge, an diesem Tag gar nicht in der Stadt gewesen zu sein, sei aber mit Videoaufnahmen von einer Überwachungskamera konfrontiert worden. Danach gab er zu, mit der Frau gesprochen, sie aber nie angefasst zu haben. Dabei seien aber seine DNA-Spuren auf ihrem Körper und an den Kleidungsstücken festgestellt worden. 

    Schließlich soll der Angeklagte den Diebstahl gestanden, dabei jedoch behauptet haben,  dass die Frau in den Geschlechtsakt eingewilligt habe. Nun bestehe der Migrant darauf, sich an nichts mehr erinnern zu können, da er betrunken gewesen sei.

    „Der Mann sollte auf den Knien um Verzeihung bitten, aber stattdessen lügt er“, sagte der Anwalt des Opfers. „Dieser Angeklagte stellt eine Gefahr für die Gesellschaft und für alle Frauen dar. Er ist in der Vergangenheit für ähnliche Taten verurteilt worden, und ich sehe keinerlei Chancen auf eine Bekehrung.“

    Seine Mandantin leide unter schweren psychischen Problemen, Alpträumen, Panikattacken und wage sich nicht mehr nach draußen zu gehen.

    Das Urteil werde am 5. Dezember gefällt. Dem gebürtigen Marokkaner drohen bis zu 15 Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe in Höhe von bis zu 6000 Euro.

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    Tags:
    Flüchtling, Sex, Vergewaltigung, Migranten, Belgien
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