20:30 30 März 2017
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    Schnellzug Strizh für die Strecke Moskau-Berlin der Russischen Eisenbahnen AG (RZD)

    Per Bahn nach Moskau: Alles was Sie über den neuen Schnellzug wissen sollten

    © Sputnik/ Hans-Georg Schnaak
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    Am 17. Dezember startet der neue Schnellzug der Russischen Eisenbahnen AG (RZD) auf der Strecke Moskau-Berlin zu seiner ersten Reise. Eine absolute Neuheit ist dabei die innovative automatische Umspuranlage, die nicht nur die Fahrzeit reduziert, sondern auch für erhöhte Sicherheit der Passagiere sorgt. Alle Details in dieser Sputnik-Reportage.

    Die Spurweite in Europa unterscheidet sich von der in Russland. Aus diesem Grund musste früher in der weißrussischen Grenzstadt Brest ein Umspuren durch das Anheben der Wagenkästen mit Hebeböcken und ein Austauschen der Drehgestelle erfolgen. Dieser Vorgang hat rund zwei Stunden gedauert.

    Alte Umspuranlage in Brest
    Alte Umspuranlage in Brest

    Dieser Aufwand gehört jedoch nun der Vergangenheit an, denn der neue Schnellzug Strizh (zu Deutsch: Mauersegler) vom spanischen Hersteller Patentes Talgo kann sich selbstständig an die europäischen Standards anpassen, und zwar während der Fahrt. Die Wahl fiel auf die spanischen Züge, da die Spanier die einzigen sind, die diese Technologie beherrschen, denn in ihrem Land, genauso wie in Russland, unterscheidet sich die Spurweite von den meisten EU-Ländern.

    Neueste Technologien sorgen für Komfort und Sicherheit

    In einem Interview mit Sputnik erläuterte Alexander Burjak, Chef eines Moskauer Wagendepots bei RZD, dass die automatische Umspuranlage zum Komfort der Passagiere beitragen werde.

    „Im Gegensatz zu den Zügen, die jetzt im Betrieb sind, wird der Passagier überhaupt kein Unbehagen bei der Fahrt verspüren, denn alle Geräte, beispielsweise die Klimaanlage, werden auch weiter funktionieren. Das Einzige, was der Passagier beim Umspuren spüren wird, ist die Reduzierung der Geschwindigkeit auf fünf bis 15 Kilometer pro Stunde.“ Eine Besonderheit des Zuges sei auch seine Autonomie, fügte er hinzu.

    Die Technologie trage unter anderem zur Sicherheit der Passagiere bei, denn „die Wagen werden weder aus dem Zug genommen noch in eine Werkhalle gestellt oder gehoben, was schließlich auch für die Reisenden angenehm ist“.

    Unter anderem unterscheide sich der Strizh „hochwertig von anderen modernen Zügen vor allem durch die Reduzierung der Radsätze“, so Burjak weiter. „Auf diese Weise spürt man die Verbindungsstellen der Gleise weniger, was auch wiederum zum Komfort der Passagiere während der Reise beiträgt, und zwar bei geringer und großer Geschwindigkeit.“

    „Unter anderem gibt es hier eine Luftfederung, die es ermöglicht, dass der Wagen bei großen Geschwindigkeiten auf Kurven nicht lümmelt“, erläuterte der RZD-Vertreter.

    Jetzt auch schneller am Ziel 

    Die Höchstgeschwindigkeit auf der Strecke Moskau-Berlin soll laut Burjak zunächst 160 Kilometer pro Stunde betragen. Künftig, „nach einer Verbesserung der Gleise und der Infrastruktur wird die Höchstgeschwindigkeit auf bis zu 180-200 Kilometer pro Stunde angehoben.“ Das betreffe das Territorium der russischen Eisenbahnen.

    Schnellzug Strizh für die Strecke Moskau-Berlin der Russischen Eisenbahnen AG (RZD)
    © Sputnik/ Hans-Georg Schnaak
    Schnellzug Strizh für die Strecke Moskau-Berlin der Russischen Eisenbahnen AG (RZD)

    Barrierefreiheit sorgt für sicheres Reisen für alle 

    Ein weiterer wichtiger Aspekt im neuen Zug sei seine Anpassung für Passagiere mit körperlichen Behinderungen.

    „Diese Wagen sind mit Aufzügen für Behinderte ausgestattet. Die Abteile für behinderte Passagiere in diesem Zug sind größer als die herkömmlichen Abteile. Größer sind auch die Duschen. Es wurden alle Bedingungen für den Komfort (dieser Passagiere – Anm. d. Red.) geschaffen“, erläuterte der Depo-Leiter.

    Dabei sei die Erfahrung mit dem Transport von behinderten Passagieren nicht neu für RZD. „Zurzeit sind auf internen Strecken solche Wagen schon in Betrieb“, betonte er. Auf den europäischen Strecken der RZD „ist dies der erste innovative Personenzug, wo es drei solche Abteilungen gibt“.

    Badezimmer im Abteil für behinderte Passagiere im Schnellzug Strizh für die Strecke Moskau-Berlin der Russischen Eisenbahnen AG (RZD)
    © Sputnik/ Hans-Georg Schnaak
    Badezimmer im Abteil für behinderte Passagiere im Schnellzug Strizh für die Strecke Moskau-Berlin der Russischen Eisenbahnen AG (RZD)

    Von einfachen Sitzplätzen bis hin zu Luxusabteilen

    Insgesamt werden drei Züge mit jeweils 20 Wagen auf den Strecken Moskau-Berlin und Berlin-Moskau pendeln, darunter fünf Schlafwagen der zweiten Klasse (größtenteils mit Abteilen für vier Personen), vier Schlafwagen der ersten Klasse (mit Abteilen für zwei Personen), drei Wagen der ersten Klasse (mit VIP-Abteilen und barrierefreien Abteilen), zwei VIP-Wagen und zwei Sitzwagen. Zudem gibt es auch einen Speisewagen mit Büffet und einen Restaurantwagen.

    Von den hinteren Wagen hat man schon ein Stück dorthin zu laufen, denn der Zug hat eine Gesamtlänge von etwa 270 Metern.

    Immer fahrbereit und komfortabel

     Alexander Burjak, Chef eines Moskauer Bahndepots der Russischen Eisenbahnen AG (RZD)
    © Sputnik/ Hans-Georg Schnaak
    Alexander Burjak, Chef eines Moskauer Bahndepots der Russischen Eisenbahnen AG (RZD)

    Laut Burjak hat der Eisenbahnverkehr einen großen Vorteil im Vergleich zu Flugzeugreisen: „Tatsache ist, trotz der Wetterbedingungen, Vereisung oder sonst etwas fahren die Züge bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit.“

    Außerdem bräuchten „die Passagiere keine Extraausgaben, um zum Flughafen zu kommen. Man verliert keine Zeit an den Bahnhöfen, so wie das in den Flughäfen passiert. Dementsprechend muss man nur (zum Bahnhof – Anm. d. Red.) kommen, sich hinsetzen und losfahren. Außerdem ist der Zug perfekt für diejenigen, die unter Flugangst leiden“, sagte er.

    Vorhandene Kunden behalten und neue gewinnen

    Was zukünftige Kunden auf dieser Strecke betrifft, so hoffe RZD diese auch damit anzulocken, dass der neue Zug viel schneller als sein Vorgänger sei. Nun bräuchten die Reisenden nur rund 20 Stunden für die Fahrt von Moskau nach Berlin oder umgekehrt. Bisher waren es 25 Stunden.

    „Dieser Zug ist schneller, als der vorhandene, und genau damit werden wir diejenigen Passagiere behalten, die jetzt schon diese Strecke nutzen. Ich glaube, die Verringerung der Fahrzeit wird auch dazu beitragen, dass wir mehr Passagiere aus dem Bereich des Flugverkehrs anlocken werden“, so Burjak.

    Bereit zum feierlichen Start

    Zugbegleiterin vor dem Schnellzug Strizh für die Strecke Moskau-Berlin der Russischen Eisenbahnen AG (RZD)
    © Sputnik/ Hans-Georg Schnaak
    Zugbegleiterin vor dem Schnellzug Strizh für die Strecke Moskau-Berlin der Russischen Eisenbahnen AG (RZD)

    Währenddessen lernen die Zugbegleiter bereits fleißig Deutsch und Englisch, denn Basiskenntnisse in diesen zwei Fremdsprachen sind eine Voraussetzung für den Job. Für den 17. Dezember ist eine feierliche Aktion geplant. Im Gegensatz zu Seeleuten, die bei der Schiffstaufe traditionell eine Flasche Sekt am Schiffsrumpf zerschlagen, werde man hier ohne Schaumwein auskommen müssen.

    „Es wird beim Start des ersten Zuges am 17. Dezember eine feierliche Zeremonie geben. Die Tradition mit Sekt ist jedoch nicht so ganz für Eisenbahner, weil die Eisenbahn mit hoher Kontrolle und Sicherheit verbunden ist, und Alkohol ist für uns hier, denke ich mal, unpassend“, sagte der Depo-Chef abschließend.
    Sonderaktionen nicht verpassen!

    Für die ersten Passagiere sind übrigens wesentliche Rabatte auf Fahrtkarten vorgesehen. Ansonsten beginnen die Ticketpreise ab etwa 120 Euro. Für diejenigen, die mit dem Zug von Berlin nach Moskau reisen wollen, eine wichtige Info – der erste Zug startet am 18. Dezember vom Ostbahnhof.

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    Tags:
    Russische Staatsbahn RZD, Berlin, Deutschland, Moskau, Russland
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    • Ambuya
      Sieht erstmal gut aus der Zug. Die Umspuranlage ist allerdings der Hit. Die russische Spur ist breiter, damit bequemer = ruhiger auf langen Strecken, aber erst einmal so weit sein :-/
      Das fällt ja jetzt offensichtlich weg.

      Der Zug statt dem Flieger - das ist einen Gedanken wert. Nein, Flugangst habe ich keine, nie gehabt, aber mich ärgert etwas anderes: für meine geplante Russland-Reise müsste ich nach derzeitigem Stand mit einer DEUTSCHEN Fluglinie fliegen! Bloß nicht! Da die schon bald mehr streiken als fliegen, habe ich 50% Chancen, dass meine langersehnte Reise stark beschädigt, wenn nicht sogar ganz im A**** ist dadurch. Falls nicht bis dahin die Russen die Strecke selbst fliegen oder ich es mir zumindest aussuchen kann, ob D oder RU, was ich eigentlich hoffe.
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      rwerner57
      allzeit gute Fahrt
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      Tschelowjek
      Eine tolle Sache. Wann und Wo erfährt man von den Rabatten?
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      A.WinklerAntwort anMikky(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Mikky, welche russische Innovation? Laut drittem Absatz entschied man sich für spanische Züge...
    • мишка
      Gute Idee mit den neuen Zügen. Das wird dann erheblich schneller gehen. Nur hat das Ganze für Bürger die nicht aus Belarus oder der Russischen Föderation sind einen großen Haken. Wenn man von Berlin aus nach Moskau startet fährt der Zug durch Belarus um dann eben in die Russische Föderation einzureisen Laut den Grenzgesetzen ist es aber für Drittstaatler nicht erlaubt via der Grenze Belarus in die Föderation einzureisen. Es hat besonders in der letzen Zeit Probleme damit gegeben das Touristen an der Grenze zur Russischen Föderation abgewiesen wurden. Heisst dann bis hier und nicht weiter. Im September hat es einen ärgerlichen Zwischenfall für Touristen aus Österreich gegeben. Der Reisebus wurde abgewiesen und musste einen ca. 800 Km langen Umweg fahren um doch noch in die Föderation einreisen zu dürfen. Man hat sich dem Problem angenommen und versucht nun bis 1. Januar 2017 für Touristen eine Lösung zu finden damit diese wieder Belarus als Transitland durchfahren dürfen um dann in die Russische Föderation einzureisen. Bei Flügen aus Deutschland hat man natürlich nicht das Problem. Aber es gibt bestimmt viele Menchen die unter Flugangst leiden für die eine doch bestimmt sehr schöne Bahnfahrt eine erfreuliche Alternative wäre. Man kann nur hoffen das die Lösung wirklich zügig von der Russischen Regierung umgesetzt wird.
    • GermaneAntwort anMikky(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Mikky, Das werden Sie möglicherweise nicht mehr erleben.
    • GermaneAntwort anReichsbürger(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Reichsbürger, Ich auch - da gibt es unterwegs auch viel zu sehen !
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      Molotov
      tolle Sache , bin schon sehr oft von berlin bis Minsk mit dem Zug gefahren , war immer ein sehr schönes Erlebnis , in den 2 Stunden wo der Zug umgespurt wurde kamen immer Einheimische mit leckeren Sachen die sie zum Kauf anboten ,
      mal sehen was die Fahrt kosten wird mit dem neuen Zug
    • КлаусAntwort anAmbuya(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Ambuya, ich verstehe das mit der deutschen Fluglinie nicht - Aeroflot fliegt doch von etlichen deutschen Städten praktisch jedes Ziel in Russland an.
      Zudem gibt es ja noch weitere Fluglinien, z.B. S7 oder Pobeda.
      Fliegen den überhaupt deutsche Fluggesellschaften nach Russland? Air Berlin hat doch seine Strecke aufgegeben?
      Würde mich über Details freuen.
      Und auch über nette Reiseziele in Russland :-)
    • КлаусAntwort anGermane(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Germane, das wird auch meine Absicht sein, wenn ich mit dem Zug fahre. Sozusagen "Trans-Sib für Arme..." :-)
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      MolotovAntwort anКлаус(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Клаус,
      bin bis Villnius mit Raynair für 39 Euro von Berlin , von da kann man sicher mit dem Zug oder Bus bis Moskau oder St Petersburg
    • КлаусAntwort anмишка(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      мишка, danke für die Nachricht mit Belarus>Russland. Wusste ich nicht.
      Details hier:
      www.dw.com/de/endstation-wei%C3%9Frussland/a-36016463
    • GermaneAntwort anКлаус(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Клаус, Sehe ich nicht als für "Arme" - ist aber bestimmt interessant als im Flugzeug!
    • мишкаAntwort anКлаус(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Клаус, danke für den Link.

      Ich finde dieses Verhalten nicht so schön, das EU Bürger nicht mehr quer durch Belarus fahren dürfen. Ob die Regierung in Moskau das noch ändert? Ich hatte das Außenministerium Maria Sacharowa angeschrieben ob und wann es es eventuell bald positive Nachrichten gibt. Bis jetzt noch nicht. Von Seitens Belarus habe ich leider keine Antwort erhalten. Ich schätze mal das Ganze kann ja auch indirekt etwas mit den Sanktionen gegen die Russische Föderation seitens des Westens zu haben. Wer weiss?
      Желаю тебе всего наилучшего мишка🐯🐯
    • Findbhair N. McConaught
      Ganz großartig, jetzt weiß ich, wie ich Moskau besuchen werde im kommenden Jahr :))
      In 21 Stunden von der eigenen Haustür auf den "Roten Platz", das ist allerbester Eisenbahnkomfort. Gratulation dazu aus dem Munde eines alten Reichsbahnerkindes.
    • Jörg Martin Schimmelpfennig
      Für 120 € nach Moskau, .... , klasse das!
    • avatar
      fuck usaAntwort anmoessingen(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      moessingen, Ich nehme an, das die Räder auf den Achsen verschiebbar sind. Fahrgestelle werden ja nicht mehr gewechselt. Ich habe in dem Video 2 Stellen entdeckt - 0.30 und 0, 38 - wo irgendwas nach innen geschoben wird. Ob das die Räder sind, vermag ich aber auch nicht zu sagen.
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      Semjonow
      ...und was sagt Ihr zu der wunderschönen Zugbegleiterin?
      Ein Traum, nicht wahr! ))
    • avatar
      hvatzigenAntwort anMikky(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Mikky,
      Den Artikel wohl nicht so genau gelesen.
      Die Umspurungstechnik ist Spanisch.
      Bemerkenswert ist das Russland die Bahn modernisiert.
      Tja die Bahn, in Sache Technick ein Sonderfall.
      Grundsätzlich hat sich da innerhalb der letzten
      200 Jahre eher wenig getan.
      Fahrleistungen von Kmh 150-200 wurden
      bereits mit Dampfloks gefahren.
      In Russland wird absehbar die Bahn noch an
      Bedeutung gewinnen.
      Im Westen wurde dieses Verkehrssystem innzwischen
      in die Stagnation gewirtschaftet.
      Grundsätzlich währe ein Grundsätzlicher
      Innovationsschritt überfällig.
      Nur so könnte die Bahn zur Flugalternatieve
      aufholen.
      Währe auch Umweltpolitisch sehr wünschenswert.
    • avatar
      Hans-Christian
      Das ist eine von mir durchaus erwogene alternative zum Fliegen, jedoch bleiben da noch jede Menge Fragen offen, wie zB. was die Fomalitäten angeht, wo und wie da die nötigen Visa zu bekommen sind. Es währe schön wenn Spunik in einm weiteren Artikel noch genauer darauf eingehen würde. Die Bahnfart würde ich schon aus dem Grunde vorziehen, zumal ich kein Geschäftsreiender währe und auf das Erlebnis der durchfahrenden Landschaften nicht verzichten möchte. Ein bis zwei Wochen währe mir da ein Toristenaufenhalt in Russlands Hauptstadt sicher ohne weiteres vorstellbar, genug Kulturelles und an Unterhaltung zu erleben gibt es da wie ich von Freunden gehört habe mit sicherheit...
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