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13:38 13 November 2019
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    Nach US-Wahl: Stimmen in Wisconsin werden neu ausgezählt

    © AFP 2019 / Joshua Lott
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    Die ehemalige grüne US-Präsidentschaftskandidatin Jill Stein will die abgegebenen Stimmen im Bundesstaat Wisconsin überprüfen lassen. Dazu hat Stein am Freitag bei der zuständigen Wahlbehörde einen Antrag eingereicht, berichtet Reuters.

    Diese Information hat auch ein Vertreter der Wahlbehörde bestätigt.

    „Die Kommission wird auf Antrag von Kandidaten alle Stimmen für den US-Präsidenten im ganzen Bundesstaat neu auszählen“, sagte er.

    Zuvor hatte eine Gruppe von Wahl-Rechtsanwälten und Datenexperten dem Team der Ex-Demokraten-Kandidatin Hillary Clinton empfohlen, in besonders wichtigen Bundesstaaten eine Neuauszählung der Stimmen zu beantragen. Eine Reaktion erfolgte allerdings noch nicht. Ohne Clintons Unterstützung kann eine Nachzählung nicht eingeleitet werden.

    In der Nacht auf Donnerstag hatte die Staatskanzlei des Bundesstaates Michigan mitgeteilt, dass nach der finalen Auszählung der Wählerstimmen der künftige Präsident Donald Trump dort die Unterstützung von 16 Wahlmännern erhalten hatte. In Wisconsin holte Donald Trump 10 Wahlleute und in Pennsylvania 20.

    Die US-Wahl ist in zwei Phasen unterteilt: Am 8. November hatten die US-Bürger die Wahlmänner ihres jeweiligen Bundesstaates gewählt. Für den Sieg waren 270 der insgesamt 538 Wahlmännerstimmen erforderlich.

    Am 19. Dezember, treffen sich die Wahlmänner jedes Bundesstaates, um für den Präsidenten und den Vizepräsidenten zu stimmen. Offizieller Amtsantritt des neuen Präsidenten ist am 20. Januar 2017.

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    Tags:
    US-Präsidentschaftswahl 2016, Jill Stein, USA