14:31 23 Januar 2020
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    Staats- und Regierungschefs sowie Spitzenpolitiker und höchstrangige Geistliche weltweit haben ihr Beileid wegen des Todes des Anführers der Kubanischen Revolution und ehemaligen Präsidenten von Kuba, Fidel Castro, ausgesprochen.

    „Ich bedauere den Tod von Fidel Castro, des Anführers der Kubanischen Revolution und eines symbolhaften Anführers des 20. Jahrhunderts. Er war ein Freund von Mexiko und Anhänger der bilateralen Beziehungen auf der Grundlage von gegenseitiger Achtung, Dialog und Solidarität", schrieb der mexikanische Präsident, Enrique Peña Nieto, in seinem offiziellen Twitter-Account.

    ​„Fidel Castro wird eine Legende und eine Quelle der Inspiration bleiben. Die Welt wird ihn vermissen", sagte der Chef der Kommunistischen Partei Indiens, Sitaram Yechury.

    ​"Er war eine der ikonenhaften Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Indien trauert über den Verlust eines großen Freundes", so der indische Premier Narendra Modi.

    ​„Ich habe eben mit Raul Castro gesprochen, um die Liebe und Solidarität mit Kuba zum Ausdruck zu bringen", schrieb der venezolanische Staatspräsident, Nicolás Maduro.

    ​Sein Beileid hat auch der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy an der Regierung von Kuba und den kubanischen Behörden in Bezug auf den Tod des früheren Präsidenten Fidel Castro ausgesprochen, den er als „eine Figur von historischer Bedeutung" bezeichnete.

    ​Die Pakistaner würden immer die Unterstützung Kubas bei der Beseitigung der Folgen des Erdbebens von 2005 in Erinnerung behalten, schrieb der Chef der Pakistanischen Bewegung für Gerechtigkeit, Imran Khan. „Heute hat die Welt einen symbolhaften Revolutionsführer verloren, der sein Volk von den Überbleibseln des Imperialismus befreit hatte. Castro hatte der kubanischen Nation die Würde und das Selbstwertgefühl zurückgegeben, die der US-Aggression standhielt, und sein Land zum Weltanführer des antikolonialen Kampfes gemacht".

    „Mit dem Tod von Fidel Castro wurde eine große dramatische Seite des 20. Jahrhunderts geschlossen. Ich erkläre mich solidarisch mit dem kubanischen Volk, das in die Zukunft blickt", äußerte der italienische Außenminister Paolo Gentiloni.

    ​Der EU-Kommissionschef Jean-Claude Junker sagte, Fidel Castro sei ein Held für viele Menschen gewesen.

    ​Die ehemalige brasilianische Präsidentin Dilma Roussef nannte Castro einen Visionär, der an den Aufbau einer brüderlichen und gerechten Gesellschaft geglaubt hat.

    ​Mit Castro sei ein großer Revolutionär gestorben, schrieb der Vorsitzende der Partei „Die Linke", Bernd Riexinger. „Unsere Solidarität mit Kuba lebt weiter", so Riexinger.

    ​Der Patriarch von Moskau und ganz Russland, Kirill, nannte den verstorbenen kubanischen Führer „einen der berühmtesten und hervorragendsten Staatsmänner der Gegenwart" und „einen aufrichtigen Freund der Russischen Orthodoxen Kirche". Comandante Fidel habe sich darum bemüht, dass „seine Heimat eine wahre Unabhängigkeit" erhalte und „einen würdigen Platz in der globalen Familie der Nationen" einnehme, hieß es in seinem Beileidsschreiben, das er an Raul Castro schickte, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Novosti.

    Papst Franziskus äußerte in einem Telegramm, das er an den Bruder des Verstorbenen, den heutigen kubanischen Präsidenten Raul Castro, richtete, er bete für den ehemaligen Staatschef von Kuba.

    Allerdings gab es auch solche Politiker, die Castros Tod als ein positives Ereignis in der Geschichte Kubas bezeichneten.

    „Endlich ist Kuba Fidel Castro losgeworden! Wir müssen uns einigen, um einen neuen Weg für Kuba zu fordern, der von seinem Volk bei freien Wahlen ausgewählt werden soll", so die ehemalige Senatorin des US-Bundesstaates Florida Ileana Ros-Lehtinen.

    ​„Der Tod des Diktators setzt einem langen schmerzhaften Kapitel in der Geschichte Kubas ein Ende", stimmte der US-Senator Carlos Curbelo ihr zu.

    ​Kurz und bündig kommentierte der designierte US-Präsident Donald Trump den Tod von Comandante Fidel. „Fidel Castro ist tot!", schrieb er.

    ​Zuvor hatte Trump die kubanische Staatsführung scharf kritisiert und wollte sogar die von Obama eingeleitete Normalisierung der US-Beziehungen mit Kuba rückgängig machen. Jetzt aber enthielt er sich scharfer Worte.

    Fidel Castro war am 25. November im Alter von 90 Jahren in Havanna gestorben, teilte sein Bruder, Kubas Staatschef Raul Castro, im kubanischen Staatsfernsehen mit.

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    Tags:
    Beileid, Tod, Fidel Castro, Kuba