11:51 20 Februar 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    1014
    Abonnieren

    Multinationale Nahrungsmittelkonzerne wie Nestlé, Unilever und Procter&Gamble profitieren laut Amnesty International von Kinder- und Zwangsarbeit auf Palmölplantagen in Indonesien.

    Auf Palmölplantagen der Firma Wilmar in Indonesien will Amnesty International zahlreiche Formen der Ausbeutung festgestellt haben. Das dort produzierte Palmöl werde höchstwahrscheinlich unter anderem in Produkten von Kellog's, AFAMSA, ADM, Reckitt Benckiser und Elevance verwendet, teilte Amnesty International am Mittwoch mit.

    „Große Konzerne wie Colgate, Nestlé oder Unilever versichern ihren Kunden, umweltfreundliches Palmöl zu nutzen“, sagte Amnesty-International-Vertreterin Meghna Abraham. „Doch an Kinder- und Zwangsarbeit ist nichts Umweltfreundliches.“ Abraham warf den Unternehmen vor, bei der Ausbeutung der Arbeitskräfte wegzuschauen und von den schweren Unregelmäßigkeiten zu profitieren.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Nestlé ruft Kakao wegen Salmonellengefahr zurück – Russland betroffen?
    Amerikaner mit Nestlé-Gebäck vergiftet
    Trotz globaler Finanzkrise keine Zukunftsängste bei Nestlé in Russland
    Tags:
    Kinderarbeit, Procter&Gamble, Unilever, Nestle, Amnesty International, Indonesien