22:30 06 Dezember 2019
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    Russland bittet USA, Kanada und Schweiz um Hilfe bei Ermittlung des „Doping-Falls“

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    Russland hat internationale Anträge an die USA, Kanada und die Schweiz auf rechtliche Hilfe beim „Doping-Fall“ geschickt, wie ein Vertreter des russischen Ermittlungskomitees am Mittwoch mitteilte.

    „Es wurden internationale Anträge auf Rechtshilfe bezüglich Rodtschenkow in die USA geschickt, nach Kanada (ein Antrag – Anm. d. Red.) auf die Rückgewinnung von Kopien der Inhalte für die Basis des McLaren-Berichts bei der Wada und in die Schweiz (ein Antrag) auf die Bereitstellung von Daten und Dokumenten zur Bewahrung und Öffnung von Behältern, und zwar an das Unternehmen Berlinger, den Hersteller von Behältern für Dopingproben“, sagte der Vertreter.

    Darüber hinaus sei ein Antrag an den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne geschickt worden, und zwar zu den Urteilen über russische Sportler, das Olympische Komitee Russlands sowie das Paralympische Komitee Russlands.

    Laut dem Vertreter des russischen Ermittlungskomitees gab es bislang keine Daten oder Beweise von ausländischen Vertretern dafür, dass in Russland ein staatliches Dopingprogramm tatsächlich existierte und umgesetzt wurde, um den russischen Sportlern zu mehr Siegen bei internationalen Veranstaltungen zu verhelfen.

    Des Weiteren werde zurzeit eine ganze Reihe von Meldungen überprüft, auch aus den Medien, zu denen Strafverfahren eingeleitet werden könnten.

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    Tags:
    Dopingskandal, Schweiz, Kanada, USA, Russland