13:28 05 Dezember 2016
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    Airlines umfliegen ukrainische Raketenübungs-Zone

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    Ausländische Fluggesellschaften umfliegen nach eigenen Angaben seit 1. Dezember den Luftraum über dem Schwarzen Meer westlich der Halbinsel Krim. Grund dafür sind die von der Ukraine angekündigten Raketenübungen in dem Gebiet.

    Demnach soll jeweils ein Linienflug der Fluggesellschaft El Al sowie der Turkish Airlines auf ihrer Strecke Tel Aviv-Kiew bzw. Istanbul-Moskau die mögliche Gefahrenzone umflogen haben.

    Zuvor hatte der Leiter des Pressezentrums des ukrainischen Luftkommandos Süd, Wladimir Kryschanowski, mitgeteilt, im Süden der Ukraine, etwa 30 Kilometer von der russischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim entfernt, hätten die Luftstreitkräfte eine Raketenübung begonnen. „Die Übungen, die auch Raketenfeuer umfassen, haben begonnen und sind in vollem Gange“, hieß es. Alles entspräche den internationalen Normen.

    Das ukrainische Militär plante nach russischen Angaben am 1. und 2. Dezember ein Übungsschießen mit Raketen nahe dem russischen Luftraum vor der Krim. Die russische Luftfahrtbehörde Rossawiazija erhielt zuvor eine entsprechende Gefahrenbenachrichtigung (NOTAM). Darin hatte Kiew die Gewässer unmittelbar vor der Küste der russischen Schwarzmeerhalbinsel – ohne Absprache mit Moskau – zu Gefahrenzonen erklärt. Wenige Tage zuvor drohte ein ukrainischer Regierungsvertreter mit einer „todbringenden" Rakete.

    Russland will die Gebiete für Passagierflugzeuge derzeit nicht sperren. Rossawiazija versicherte, dass die Flugsicherheit in der Region garantiert sei.

    Zum Thema:

    Krim: Ukraine will Raketen abfeuern – Moskau sieht sich provoziert
    Unweit der Krim: Kiew startet Raketenübung in Südukraine
    Tags:
    Passagierflugzeuge, Raketen, Manöver, Krim, Russland, Ukraine
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