16:20 28 November 2020
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    Beamte des ukrainischen Verteidigungsministeriums haben einen unsauberen Deal abgewickelt, indem die Behörde im September 2015 Fallschirme, die vorher ausrangiert und dann über fiktive Firmen wieder legalisiert worden waren, für 11,59 Millionen Griwna (mehr als 460.000 US-Dollar) zurückkaufte.

    Das berichtet die Zeitung „Ukrainska Prawda“ am Donnerstag unter Berufung auf ein Bezirksgericht von Kiew.

    Laut den Ergebnissen der Voruntersuchung hatten die Militärbeamten gemeinsam mit dem Leiter des Unternehmens „Ukravpostach“ gefälschte Dokumente angefertigt, laut denen 35 in der Armee benutzte Fallschirme vom Typ PSU-36 für die weitere Verwendung nicht mehr taugten. Die ausgemusterten Fallschirme wurden dann von „Ukravpostach“ abgekauft und an das Verteidigungsministerium weiterverkauft.

    Wie es aus dem Bezirksgericht hieß, war bereits im Juli 2015 gegen die Militärbeamten ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet worden. 

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    Tags:
    Affäre, Verteidigungsministerium der Ukraine, Ukraine