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    Sein letzter Un-Wille: Kuba bekommt weder Fidel-Straße noch Castro-Statue

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    Nach dem Tod des früheren kubanischen Revolutionsführers und langjährigen Staatschefs Fidel Castro wird es in dem Land trotz aller Bewunderung künftig keine nach ihm benannten Straßen und Plätze geben, wie Kubas amtierender Staatschef und Bruder des Verstorbenen, Raul Castro, sagte. Das sei sein letzter Wille gewesen.

    „Der Revolutionsführer hat jeden Personenkult abgelehnt und war darin bis in seine letzte Lebensstunde konsequent“, so Raul Castro am Samstag bei der Trauerfeier in Santiago de Cuba.

    Demnach sollen weder Denkmäler für Fidel gebaut, noch Straßen oder Institutionen nach ihm benannt werden. In der nächsten Sitzung der Nationalversammlung solle ein einsprechender Gesetzentwurf vorgeschlagen werden, um den Willen von Fidel Castro durchzusetzen.

    Tausende Menschen waren am Samstag zu der Trauerfeier gekommen. Die Menschen skandierten dabei: „Ich bin Fidel, ich bin Fidel!“ Am Sonntag soll der frühere Präsident in Santiago de Cuba beigesetzt werden.

    Fidel Castro war am 25. November im Alter von 90 Jahren in Havanna gestorben.

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    Trauerfeierlichkeit, Denkmäler, Straßen, Fidel Castro, Kuba