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15:26 23 Juli 2019
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    Situation in Syrien, Idlib

    Damaskus begnadigt Tausende Kämpfer

    © REUTERS / Khalil Ashawi
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    Mehr als 2500 Kämpfer haben in der letzten Woche in Syrien straflos die Front verlassen und ihre Waffen gestreckt, wie das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien mitteilt.

    „In unterschiedlichen Regionen Syriens sind über 2500 Kämpfer in der letzten Woche begnadigt worden“, heißt es in der Mitteilung.

    Darunter wurden demnach auch über 500 Kämpfer der Terrorgruppierung Dschabhat Fatah asch-Scham (früher Al-Nusra-Front) sowie 1500 Familienmitglieder aus dem syrischen at-Tall hinausgeführt und bereits nach Idlib gebracht. Die Kämpfer nahmen das Amnestie-Angebot des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad an und verließen die Kampfzone gemeinsam mit ihren Familien in Richtung Idlib.

    Laut dem russischen Zentrum übergaben sie der Regierungsarmee alle schweren Waffen, 200 Einheiten Schützenwaffen und Munition. Für Kämpfer und Familienangehörige sollen die syrischen Behörden 44 Busse bereitgestellt haben. 

    Zuvor war mitgeteilt worden, dass die 15 Kilometer von Damaskus entfernte Stadt Khan al-Shih mit 13 Nachbarortschaften seit dem 1. Dezember wieder vollständig unter Kontrolle der syrischen Behörden sei.

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    Tags:
    Waffen, Kämpfer, Amnestie, Al-Nusra-Front, Baschar al-Assad, Syrien