03:42 16 November 2019
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    Getrackt und eingesperrt: Wie ein BMW seinen Dieb überführte

    © Foto : Nicolas de Camaret
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    Bei Autodiebstählen greift man lieber auf ältere Modelle zurück. Das zumindest legt ein Vorfall in den USA nahe. Denn der nahezu perfekte Diebstahl ging nach hinten los – wegen der Vernetzung des Fahrzeugs.

    Im Zeitalter der Vernetzung ist es schwierig den Überblick zu behalten: Was weiß die Technik von mir, wie nutzt sie ihre Erkenntnisse und wie schütze ich mich dagegen? Diese Fragen hatte sich der Dieb eines BMW 550i offensichtlich nicht gestellt, als er das Fahrzeug entführte. Es war ja auch alles zu perfekt: Das Fahrzeug hatte man versehentlich unabgeschlossen und inklusive Schlüssel in einem Parkhaus stehen lassen. Das nutzte der Dieb aus und düste davon.

    Das einzige Problem an der Sache: Als der Besitzer davon am nächsten Morgen erfuhr, kontaktierte er die Polizei und diese wiederum setzte sich mit BMW in Verbindung. BMW ortete den Wagen und die Polizei machte sich auf den Weg. Währenddessen sperrte BMW den Mann im Wagen ein und spielte die humoristische Audio-Botschaft ab: "Ich bin nicht mit dir hier gefangen, sondern du bist in mir gefangen."

    Das hätte auch nach hinten losgehen können, wenn der Dieb eine Fensterscheibe eingeschlagen hätte. Doch der hörte die Botschaft gar nicht erst, weil er gerade auf dem Fahrersitz ein Schläfchen hielt. Als die Polizei ihn weckte, versuchte er davonzufahren, konnte das Fahrzeug aber nicht bewegen. Schließlich brachte ihn die Polizei aus seiner kleinen „BMW-Einzelzelle“ in das große King County Gefängnis. Dort hat er nun Zeit und Raum, über die Vor- und Nachteile der modernen Technik nachzudenken.

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    Tags:
    BMW 550i, BMW