12:01 17 Januar 2017
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    Donald Trump

    Trump hält sein zweites Versprechen

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    Donald Trump wird US-Präsident (179)
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    Der designierte US-Staatschef Donald Trump hat bereits im Juni alle seine Anteile in verschiedenen Unternehmen – von Banken bis hin zu Ölriesen – verkauft, wie die Zeitung The Washington Post berichtet. Wer die Wertpapiere des damals noch Präsidentschaftskandidaten erwarb, sei nicht bekannt.

    Auch der Sprecher des künftigen US-Präsidenten, Jason Miller, wollte diese Information nicht preisgeben. Gemäß dem Gesetz darf der Milliardär – in der Forbes-Liste von März 2016 lag Trump auf dem 324. Platz mit einem Vermögen von 4,5 Milliarden Dollar) – und designierte US-Staatschef seine Finanzen bis Mai 2018 nicht offenlegen.

    Die Zeitung schreibt, dass es der Verkauf der Aktien durch Trump ermöglichen werde, den Interessenkonflikt bei Entscheidungsfindungen im Weißen Haus zu vermeiden.

    Am 6. Dezember hatte Trump bereits zum Widerruf des Auftrags mit dem Flugzeugbauer Boeing zum Bau der 747 Air Force One wegen eines zu hohen Kostenaufwandes aufgerufen. Im Mai, so WP, verfügte der designierte Präsident noch über Aktien des Unternehmens im Wert von 50.000 bis 100.000 Dollar.

    Der „Ethik-Berater“ des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama, Norm Eisen, begrüßte die Entscheidung Trumps, die Aktien, die seine Tätigkeit als Präsidenten hätten beeinflussen können, zu verkaufen. Gleichzeitig betonte er, es sei wichtig zu wissen, wofür der Milliardär das eingenommene Geld ausgegeben habe, um ausschließen zu können, dass er damit neue Aktien verschaffen habe.

    Zuvor hatte Trump bereits auf das übliche Präsidentengehalt in Höhe von 400.000 US-Dollar jährlich verzichtet. „Ich denke, dass ich gemäß der geltenden Gesetzgebung mindestens einen Dollar verdienen muss, also werde ich einen Dollar erhalten“, sagte Trump kurz nach seiner Wahl gegenüber dem TV-Sender CBS.

    Der Republikaner gewann am 8. November die Präsidentschaftswahl in den USA. Offizieller Amtsantritt ist am 20. Januar 2017.

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    Präsidentschaftskandidat, Verkauf, Aktien, Donald Trump, USA
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    Alle Kommentare

    • Reichsbürger
      Sehr gut weiter so.
    • wwwbuerger
      Es ist sicher eine gute Entscheidung und auch ein wichtiges Zeichen an die Alle nimmersatten Reichen, dass man "das man das viele scheiß Geld nicht essen kann"...
    • joerg
      nun das Geld hat er vermutlich den Armen gespendet und das er Boeing "schlecht" redet ist auch nur ein Zufall. Die Aktie ist ja nach seiner Aussage kräftig gefallen, da konnten einige dann mit Gewinn gut kaufen. Wie gesagt alles nur Zufall
    • Hagbard Celine
      Trump tritt einer Menge Leuten auf die Füsse, aber anders geht es nun mal nicht. No change without change, macht Sinn oder ?

      Ich hoffe er hält sich von cabrios fern, obwohl der secret service zwischenzeitlich nun wirklich genug Zeit zum üben hatte.
    • GermaneAntwort anjoerg(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      joerg, Wie immer nur Geschwafel: "vermutlich" Wissen Sie was ?
    • joergAntwort anGermane(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Germane, vielleicht schauen Sie sich mal die Aktienkurse an, dies sollte auch für Sie verständlich sein
      www.onvista.de/aktien/Boeing-Aktie-US0970231058
    • eltac2000
      Jonathan schreibt:
      Jeder Tod eines russischen Soldaten, ob einfacher Soldat oder ein ausgebildeter
      Führungsoffizier ist ein Toter zu viel. Diese Menschen geben ihr Leben dafür, damt
      endlich das Morden und bestialische Töten der Kriegstreiber aufhört.
      Es sind nicht nur die Menschen, die Tiere, die Umwelt, alles wird dem Erdboden
      gleich gemacht. Die Gier ist ein böses Kraut, man sollte sich auch mal an die Kriege
      der Süd- und Nordstaaten erinnern, das war nichts anderes, es ging einfach um Macht,
      die Versklavung der eingeschleppten Afrikaner hat dort doch wohl auch seinen Ursprung.
      Der liebe Gott hat den Menschen das Hirn gegeben, leider wird es nicht benutzt, sondern alle Agitationen nach Geld und Macht ausgerichtet.
    • A.Winkler
      Ein gewisser Unterschied zu dem Präsidenten-Darsteller in der Ukraine läßt sich irgendwie nicht leugnen...
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