12:44 20 Februar 2020
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    Am Donnerstagvormittag hat ein Erdbeben die westchinesische Region Xinjiang erschüttert. Wie die Online-Ausgabe der Zeitung South China Morning Post berichtet, sind die Einwohner weitgehend evakuiert worden. Die Stärke der Erschütterung wird von 5,9 bis 6,2 angegeben.

    Laut der SCMP ist das Erdbeben um 13.15 Uhr (Ortszeit) in der Stadt Hutubi im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang aufgetreten. Anwohner seien evakuiert worden.

    Chinesische Medien berichten von einer Stärke von bis zu 6,2. Die US-Erdbebenwarte gab sie mit 5,9 an.

    Angaben zu Zerstörungen oder möglichen Opfern gibt es bislang nicht.

    ​Die betroffene Region liegt unweit der westlichen Nachbarn Chinas, der ehemaligen Sowjetrepubliken Kirgistan, Usbekistan und Tadschikistan.

    Zuletzt hatte es dort am 27. November ein starkes Erdbeben gegeben, welches zahlreiche Gebäude zerstörte. 350 Menschen mussten damasl evakuiert werden.

    In der Region gibt es seit Jahrzehnten einen Konflikt zwischen den indogenen Uiguren, die sich selbst als Turkvolk verstehen und meist muslimisch sind, und den Chinesen.

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    Erdbeben, China