19:08 20 Januar 2017
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    Proteste in Kiew

    Proteste in Kiew: Zehntausend fordern Millionen- VIDEO

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    Im Rahmen einer von den Gewerkschaften veranstalteten Protestaktion sind bereits mindestens 10.000 Menschen auf den Platz vor dem Parlamentsgebäude in Kiew gekommen , wie das ukrainische Online-Portal „Strana.ua“ am Donnerstag mitteilt.

    Die Protestierenden tragen Flaggen der Gewerkschaftsorganisationen und schrien „Keine Vergewaltigung der Bildung“.     

    Die Demonstrationszüge strömten aus den nahe liegenden Straßen zum Parlamentsgebäude. Laut dem Portal sorgen rund 3.000 Polizisten und Militärs der ukrainischen Nationalgarde für Sicherheit.

    Kein einziger Abgeordneter, der das Parlamentsgebäude zuvor betreten hatte, wollte mit den Aktionsteilnehmern sprechen. Die Politiker gingen einfach schweigend durch die Absperrung und verschwanden im Gebäude, berichtet das Portal.

    Der ukrainische Gewerkschaftsverband hatte für Donnerstag eine gesamtukrainische Aktion eingeleitet, die der Stärkung der sozialen Sicherheit sowie der Senkung der Kommunaltarife gewidmet ist.

    ​Zuvor war über den Plan unter dem Namen „Schatun“ („Tretkurbel“) berichtet worden, der auf Destabilisierung der Lage in der Ukraine abziele. Laut der Vorsitzenden der Parlamentsfraktion der Partei  „Batkiwschtschina“ („Vaterland“), Julia Timoschenko, sei der Plan von Präsident Petro Poroschenko ausgedacht worden.

    Die Protestaktionen in Kiew dauern bereits seit dem 15. November an, die Teilnehmer blockierten dabei unter anderem die zentrale Kreschtschatik-Straße und skandierten „Bande weg!“, adressiert an die aktuelle Regierung des Landes.      

    Vier Tage zuvor hatte der Abteilungsleiter des ukrainischen Sicherheitsdiensts (SBU), Anatoli Dublik, gesagt, Moskau soll den Plan „Schatun“ vorbereitet haben, um die Situation in der Ukraine zu destabilisieren. 

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    Tags:
    Protestaktion, Inlandsgeheimdienst der Ukraine (SBU), Vaterland (Batkiwschtschina), Strana.ua, Anatoli Dublik, Petro Poroschenko, Julia Timoschenko, Ukraine
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    Alle Kommentare

    • Thomas
      Am bewaffneten Feind der Kundgebung sieht man die Feinde der organisierten Arbeiter.

      Der Massenmord im Gewerkschaftshaus von Odesser trägt hier den Fingerabdruck auf die Straßen. Die Belege kommen mit dem Feindbild, bewaffnet bin an die Zähne von ganz alleine.

      Die Regierung der Wastukraine hat Angst, vor organisierten Menschen auf der Straße.
    • Isnogud
      Poroschenko wird sich bald wegen Hochverrat und Korruption zu verantworten haben.
    • info
      Wie kommt bei den einfachen Bandera Fans, nichts von den Millarden aus Deutschland an.
      Son Pech aber auch.
    • Joesi
      In Brüssel und Berlin da schaut man nun auch weg, und möchte mit den Kiever Banditen auch nichts mehr zu tun haben!
      Wieso man diesen Volksfeinden "Poroschenko und Co" überhaupt Gelder durch den IWF zustecken konnte : für NICHTS!
    • Ullrich Heinrich
      strana.ua
      Seltsam, dass dort in russischer Sprache geschrieben wird - nicht in ukrainischer Sprache...
    • A.WinklerAntwort anIsnogud(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Isnogud, genau so wie Jazenjuk etwa? Ich glaube da wird nichts daraus. Denn für das hemmungslose Verschachern der Ukraine wird ihm von seinen westlichen Strippenziehern ein Ruhestand im Land seiner Wahl gewährt werden.
    • Eddy SnowmanAntwort anUllrich Heinrich(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Ullrich Heinrich,

      eigentlich ist die Ukraine mehrheitlich russischsprachig. Ausnahme bilden nur einige gebiete im Westen, die mehrheitlich ukrainisch sprechen.
      Also eigentlich nichts seltsames, dass es viele Sites gibt, die auf russisch schreiben, und auch Fernsehkanäle, obwohl die jetzige "Regierung" mit allen Mitteln versucht, ukrainisch zu erzwingen.
      Übrigens ist Ukrainisch (diese bunte Mischung aus dem russischen, polnischen und deutschen) auch bei dem jetzigen sog. Präsidenten Poroschenko keine Muttersprache - die ist bei ihm nämlich Russisch.
    • MikkyAntwort anEddy Snowman(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Eddy Snowman,
      ergänzend zu deinem Post,der natürlich vollkommen richtig ist noch ein paar Kleinigkeit:
      -In der Rada(ukri-Parlament) wolltens ukrainisch als Amtssprache einführen.Dummereweise musstens feststellen,dass nur wenige diese Sprache auch beherrschen.
      -in jeder Region gibts ein anderes "ukrainisch".Die würden sich auf ukrainisch garnicht verstehen und von daher sprechen die eher russisch.
      -kürzlich wurde ein ukrainischer Film (oder war es ne Doku?) ausgestrahlt.Auf ukrainisch.Da jedoch jeder Ukrainer auch verstehen soll,was da gesagt wird,habens Untertitel in russisch eingeblendet.

      Aber okay,wir sind ja dümmliche Fragen von unsern Ulli gewohnt.....
    • Georgi Konstantinowitsch
      Mich betrübt das Schicksal der einfachen Menschen in der gesamten Ukraine. Ich glaube auch nicht, das alle, die dem Rechten Sektor und ähnlichen Organisationen folgen, Faschisten sind. Sie suchen Antworten warum es ihnen so besch.... geht und erhoffen sich die Lösungen für ihre Sorgen und Probleme. Leider haben sie auf das falsche Pferd gesetzt. Nun werden sie langsam wach. Und erkennen hoffentlich, welch dreckig Spiel mit ihnen gespielt wurde.
      Den Faschokumpel Witali Klitschko sieht auch niemand mehr. Außer zu Preisverleihungen in der Bunten Republik. Bei ihm bezweifele ich auch das Vorhandensein von Kenntnissen der ukrainischen Sprache.
      Wo bleiben eigentlich Victoria Nudelman, John McCain und Frank- Walther? Die könnten wieder Schnittchen verteilen und den Menschen Mut machen.
    • richard.gerhardAntwort anUllrich Heinrich(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Heini, Du kannst doch beides nicht lesen,
    • ropri
      Ein weiterer Regierungsputsch? Es wurden ja schon mal 2 Ukrainer (ein Mann und eine Frau) vorgestellt, die jetzt schon eine längere Zeit in den USA leben und vorbereitet werden, die Fädenb in die Hand zu nehmen. Ich hbae leider vergessen, wie die neiden hießen. War die Frau nicht Journalistin? Kann sich jemand erinnern und auf den Artikel verlinken?
    • richard.gerhard
      Ich möchte das alles nicht in Abrede stellen und an die Ziele der Demonstranten glauben. Dennoch bin ich skeptisch, was das Erreichen der Ziele anbetrifft. Den Demonstranten fehlt die Mrd.-schwere Unterstützung aus dem Ausland. Sie können Fahnen tragen und trillern, soviel sie wollen. Das tut keinem weh. Da lachen die korrupten Hunde nur drüber. Das kenne ich aus eigner Erfahrung, als man nach 1990 3.200 Industrieunternehmen im Osten Deutschland vorsätzlich vernichtete. Da gingen auch zehntausende Demonstranten, organisiert von "freien" Gewerkschaften luftballonschwenkend, trillernd und johlend auf die Straße. Geholfen hat es nichts. Es drang nicht einmal bis an die Ohren der Verbrecher der THA. Die haben ihre politischen Ziele, den Osten wirtschaftlich zu vernichten, systematisch durchgezogen. Die Ukrainer können nur mit Stimme u n d Faust um ihr Recht kämpfen. Sie werden es jedoch alleine nicht schaffen. Hilfe aus Ami- Land und der EU wird ihnen jedoch nicht zuteil werden, da die Ziele, die das Volk hat, denen der der USA entgegenstehen. Die Gewerkschaften selber wollen nur kosmetische Korrekturen, die aber nicht helfen werden, das ukrainische Volk aus ihrem Sumpf zu befreien. Man wird ein bisschen hier und ein wenig dort schminken. Dann geht alles so weiter, wie vom Westen gewünscht.
    • stephan.achner
      Na dann demonstriert mal schön. Das wird Poroschenko und seine US-Falken wie z.B. Biden "nicht die Bohne" interessieren.
    • Gameas
      Die Destabilisierung der Ukraine ist von USA lange vor dem Maidan-Verbrechen eingeleitet und von Hunderte Toten begleitet. Der Abteilungsleiter des ukrainischen Sicherheitsdiensts (SBU), Anatoli Dublik, soll den Plan „Schatun“ phantasiert haben , um die Situation in der Ukraine nicht wahrzunehmen.
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