15:33 22 Februar 2018
SNA Radio
    Moskau

    US-Außenminister-Kandidat tadelt US-Journalistin wegen Voreingenommenheit zu Moskau

    © Sputnik/ Kirill Kallinikov
    Panorama
    Zum Kurzlink
    1732

    Der kalifornische Kongressabgeordnete und Kandidat für das Amt des US-Außenministers Dana Rohrabacher beschuldigte eine Journalistin des Nachrichtensenders Yahoo News der Voreingenommenheit in Bezug auf Russland.

    „Russland ist nicht mehr die Sowjetunion. Viele wollen mit Moskau wie mit der Sowjetunion umgehen und sich wie im Kalten Krieg aufführen. Aber das ist nicht das, was Donald Trump will, denn es ist schlecht für Amerika“, so Rohrabacher in einem Interview mit Yahoo News. „Es ist besser, mit Moskau zusammenzuarbeiten, als es sich zu einem echten Feind zu machen.“

    Der Kongressabgeordnete appellierte dabei konkret für eine Zusammenarbeit mit Moskau im Kampf gegen den radikalen Islam und für die Zügelung Chinas. Als die Yahoo-Journalistin Bianna Golodryga angebliche Menschenrechtsverletzungen in Russland ansprach, konterte Rohrabacher promt: „Unsinn! Woher kommen Sie denn?“ Die Journalistin äußerte, sie sei ein politischer Flüchtling aus Moldawien, der in die USA emigriert sei.

    „Jetzt wissen die Zuschauer, dass Sie voreingenommen sind“, sagte der Kongressabgeordnete. „Eine militante Haltung gegenüber Russland einzunehmen und mit dem Land wie mit der Sowjetunion umzugehen, so wie Sie es offensichtlich tun, führt zu einem noch größeren Konflikt.“

    Dana Rohrabacher gilt als einer der Kandidaten für das Amt des US-Außenministers. Medienberichten zufolge könnten auch der Ex-Bürgermeister New Yorks Rudolph „Rudy“ Giuliani, der Ex-Präsidentschaftskandidat (2012) Mitt Romney und der ehemalige CIA-Chef David Petraeus als Außenminister Teil von Trumps Team werden.

    Tags:
    Menschenrechtsverletzungen, Islam, Zusammenarbeit, US-Kongress, CIA, Dana Rohrabacher, David Petraeus, Mitt Romney, Rudolph Giuliani, Donald Trump, Sowjetunion, Moldawien, China, Russland, USA
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren