17:04 13 November 2019
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    Zwei Drittel der Russen hoffen auf bessere Beziehungen zu USA nach Trumps Amtsantritt

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    Mit einer Verbesserung der Beziehungen zu den USA nach der Amtseinführung des Präsidenten Donald Trump rechnen 67 Prozent der Bürger Russlands. 70 Prozent hoffen auf die Aufhebung der Russland-Sanktionen, wie eine Umfrage der Stiftung Öffentliche Meinung (FOM) ergab.

    Außerdem glauben 70 Prozent der Befragten, dass die USA unter Trump die Schwarzmeerinsel Krim als Teil Russlands anerkennen werden. Der entgegengesetzten Meinung sind 19 Prozent. Elf Prozent der Befragungsteilnehmer wussten darauf keine Antwort.

    Laut 27 Prozent der Befragten wird sich die Verbesserung der russisch-amerikanischen Beziehungen in einer besseren gegenseitigen Verständigung und Kooperation und nach Meinung von 13 Prozent in der Abschaffung der Sanktionen zeigen. Zehn Prozent hoffen auf eine Bändigung des Wettrüstens und die Festigung des Friedens. Ebenfalls zehn Prozent setzen auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Beziehungen.

    20 Prozent der Befragten hingegen rechnen nicht mit einer Verbesserung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Zwölf Prozent haben sich noch keine Meinung dazu gebildet.

    23 Prozent der Russen glauben nicht an die Abschaffung der Sanktionen und sieben Prozent haben keine Meinung dazu.
    In Bezug auf die Bekämpfung der Terrormiliz „Islamischer Staat“ sagten 60 Prozent, sie erwarteten eine engere Kooperation zwischen Russland und den USA nach Trumps Amtsantritt. 25 Prozent glauben nicht an eine Veränderung und vier Prozent sind der Meinung, dass die Kooperation zwischen den beiden Staaten sogar etwas loser wird.

    77 Prozent der Russen bezeichnen die US-Präsidentenwahl als ein wichtiges Ereignis für Russland. 15 Prozent stimmen nicht damit überein.

    Für 62 Prozent der Befragten war der Wahlsieg Trumps keine Überraschung. 25 Prozent behaupten das Gegenteil. 18 Prozent führen den Wahlsieg Trumps darauf zurück, dass seine Position den Wählern nah gewesen sei. Elf Prozent erklären Trumps Sieg mit dem Wunsch der Amerikaner nach Veränderungen.

    Donald Trump, Kandidat von der Republikanischen Partei, hatte am 8. November bei der US-Präsidentenwahl gegen seine Hauptrivalin, die Demokratin Hillary Clinton, gesiegt. Die neue, von Trump geleitete Administration soll am 20. Januar 2017 ihre Tätigkeit aufnehmen.

    Trump hatte noch als Präsidentenkandidat versprochen, im Falle seiner Wahl die Frage der Anerkennung der Krim als TeilRusslands zu erörtern.

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    Tags:
    Beziehungen, Kooperation, Umfrage, Studie der Stiftung Öffentliche Meinung (FOM), Donald Trump, Hillary Clinton, USA, Russland