12:07 18 Juli 2018
SNA Radio
    Frauen und Kinder verlassen Aleppo unter Schutz russischer Offiziere

    Aleppo: Hunderte Kämpfer legen Waffen nieder – 6000 Zivilisten befreit

    © Sputnik / Mikhail Alaeddin
    Panorama
    Zum Kurzlink
    Lage in Syrien (2017) (493)
    5682

    In den letzten 24 Stunden haben über 360 Kämpfer ihre Waffen niedergelegt und sind in den westlichen Teil des syrischen Aleppo gewechselt, teilt das russische Zentrum zur Versöhnung der Konfliktseiten in Syrien mit. Rund 6000 Zivilsten wurden befreit.

    „366 Kämpfer haben innerhalb eines Tages ihre Waffen niedergelegt und sind in den westlichen Teil Aleppos gegangen. 329 von ihnen sind gemäß der Entscheidung des syrischen Präsidenten amnestiert worden“, heißt es in der Mitteilung.

    Dabei konnten aus den bislang von den Kämpfern kontrollierten Stadtvierteln von Aleppo mit Unterstützung des russischen Zentrums für die Versöhnung der Konfliktseiten 5992 friedliche Einwohner, darunter 2210 Kinder, evakuiert werden. Sie befinden sich derzeit in humanitären Zentren, wo sie mit warmem Essen und medizinischer Hilfe versorgt werden.

    Zudem setzt das russische Militär die Minenräumung in den östlichen Stadtvierteln fort.

    Innerhalb eines Tages konnten Sprengsätze auf einem Territorium mit einer Gesamtfläche von 16 Hektar, in 45 Gebäuden sowie auf Autobahnen mit einer Gesamtlänge von 8,7 Kilometern entschärft werden.

    Themen:
    Lage in Syrien (2017) (493)

    Zum Thema:

    Parlamentssprecher: Befreiung von Aleppo beseitigt alle Streitigkeiten der Weltmächte
    Nach Aleppo will syrische Armee naheliegende Dörfer befreien
    Ankara: Extremisten werden aus Ost-Aleppo mit Bussen nach Idlib gebracht
    Moskau entlarvt „Regisseure“ von Film über „russische Bombardements“ in Aleppo
    Russischer UN-Botschafter: Damaskus lässt Terroristen aus Aleppo abziehen
    Tags:
    Amnestie, Befreiung, Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien, Russland, Aleppo, Syrien
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren