01:51 25 Februar 2020
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    Lage in Syrien (2017) (492)
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    Insgesamt 5744 Menschen, darunter 3674 Kämpfer, sind aus Vororten von Damaskus in die Provinz Idlib verbracht worden, wie der Generalstabschef der russischen Streitkräfte, Armeegeneral Walerij Gerassimow, am Donnerstag mitteilte.

    „Im Rahmen der Tätigkeit des Zentrums (für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien – Anm. d. Red.) sind Vereinbarungen zur Waffenruhe mit Anführern von 1057 Ortschaften erzielt worden. 94 Oppositionseinheiten haben Anträge auf Beitritt zum Waffenstillstand unterzeichnet“, so Gerassimow auf einem Briefing für ausländische Militärattachés.

    ​Dem General zufolge sind die zuvor unter Kontrolle der Kämpfer stehenden Ortschaften Khan al-Shih und Et-Tell im Vorort von Damaskus bereits komplett von den bewaffneten Gruppierungen befreit worden.

    „5744 Personen, einschließlich 3674 Kämpfer und deren Familienmitglieder, sind nach Idlib abtransportiert worden. 3624 Extremisten, die den Wunsch geäußert hatten, zu einem friedlichen Leben zurückzukehren, sind begnadigt worden“, so Gerassimow weiter.

    Die russischen Militärs haben seit Anfang des laufenden Jahres bereits mehr als tausend Tonnen humanitäre Hilfsgüter nach Syrien gebracht.

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    Tags:
    Kämpfer, Abzug, Valeri Gerassimow, Idlib, Damaskus