06:16 11 Dezember 2019
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    Ein Sondereinsatzkommando des FSB

    FSB nimmt mutmaßliche IS-Gehilfen in Südrussland fest

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    Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat bei einem Sondereinsatz in der südrussischen Wolga-Stadt Samara zwei mutmaßliche Mithelfer der Terrororganisation „Islamischer Staat“ festgenommen. Darüber berichtete die Nachrichtenagentur RIA Novosti am Donnerstag unter Berufung auf eine informierte Quelle.

    Der Sondereinsatz wurde von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes FSB, der Polizei sowie des Ministeriums für Zivilschutz in einem Mehrfamilienhaus im östlichen Vorort von Samara durchgeführt. Die Einwohner des Hauses mussten in Sicherheit  gebracht werden, das Gelände wurde abgeriegelt. 

    Die festgenommenen Männer seien Staatsbürger  einer zentralasiatischen Republik, die einen Sprengsatz bei sich gehabt hätten, sagte die Quelle der Nachrichtenagentur. Der Sprengsatz sei entschärft worden sei, dessen Typ und  Zusammensetzung würden zurzeit festgestellt. Ermittler würden bereits die verhafteten Männer befragen, und die Einleitung eines Strafverfahrens wegen versuchter Verübung eines Terroranschlages sowie wegen illegalen Waffenerwerbes und —besitzes werde behandelt.

    Nachdem die Durchsuchungen und Festnahmen beendet worden waren, durften die Hausbewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.

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    Tags:
    Durchsuchungen, Festnahme, Sprengsatz, Terrormiliz Daesh, Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation (FSB), Samara, Russland