14:54 18 Oktober 2017
SNA Radio
    Soldaten patrouillieren in Belgiens Hauptstadt Brüssel, den 24. Dezember 2015

    Zehn Jugendliche in Belgien festgenommen - Sie planten Anschläge zum Weihnachtsfest

    © REUTERS/ Francois Lenoir
    Panorama
    Zum Kurzlink
    Europa in Terrorgefahr (2017) (49)
    3299991168

    Die belgischen Sicherheitskräfte haben zehn von den Terroristen gedungene Jugendliche festgenommen. Wie die Zeitung „Laatste Nieuws“ am Samstag berichtete, sollen die jungen Männer Terroranschläge zum Weihnachtsfest vorbereitet haben.

    Aus sozialen Netzwerken hätten sie erfahren, wie Menschen zu töten und wie Bomben zu basteln sind, hieß es.

    Zuvor hatte das Terrornetzwerk Daesh (Islamischer Staat/IS) den USA und Europa mit „Weihnachts-Anschlägen“ gedroht. Die Terroristen verfassten sogar ein „Lehrbuch“ mit Anweisungen für künftige Attentäter.

    Am Freitag wurde bekannt, dass ein Zwölfjähriger offenbar versucht hatte, einen Bombenanschlag auf den Weihnachtsmarkt in Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz zu verüben. Der „stark religiös radikalisierte“ Junge soll nach Angaben der deutschen Polizei von einem unbekannten IS-Mitglied instruiert worden sein. Der Junge befindet sich momentan in einer geschützten Einrichtung.

    Am 22. März dieses Jahres war Brüssel von drei Bombenanschlägen erschüttert worden. Zwei Sprengladungen detonierten im Flughafen und eine in einer U-Bahn-Station. Dabei wurden rund 30 Menschen getötet und mehr als 200 verletzt. Zu den Anschlägen bekannte sich die in Russland per Gesetz verbotene Terrormiliz Daesh.

     

    Themen:
    Europa in Terrorgefahr (2017) (49)

    Zum Thema:

    Explosionsserie am Flughafen und in der U-Bahn in Brüssel
    Anschläge von Brüssel und Paris: Vom belgischen Staat selbst finanziert?
    „Vorbild einer Integration“ in Schweden wird Verdächtiger der Anschläge von Brüssel
    Brüssel-Anschläge: Hat Belgien Warnungen bewusst in den Wind geschlagen?
    Tags:
    Jugendliche, Terrorgefahr, Festnahme, Belgien
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren