03:29 24 Januar 2020
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    Bundesjustizminister Heiko Maas fordert von der deutschen Justiz ein härteres Vorgehen gegen Facebook, welches sehr viel Geld mit Fake- News im Internet verdient, wie AFP am Montag meldet.

    Laut der Agentur warnte Maas das Soziale Netzwerk mehrmals  davor, dass es für die Verbreitung von Falschnachrichten die Verantwortung tragen müsse.

    „Wer im Netz Milliardengewinne erzielt, der hat auch eine gesellschaftliche Verantwortung“,  so der Minister.

    „Verleumdung und üble Nachrede sind nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt. Das muss die Justiz auch im Netz konsequent verfolgen"

    Zuvor hatte Maas gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ gesagt, Berlin suche bereits nach Mitteln, um Facebook dazu zu zwingen, die nötigen Maßnahmen zur Bekämpfung von Falschmeldungen zu verfolgen. Strafbare Verleumdungen müssten umgehend nach Meldung gelöscht werden.

    Zuvor hatte Facebook-Vize-Präsident Adam Mosseri gesagt, dass das soziale Netzwerk nach massiver Kritik schärfer gegen die Ausbreitung solcher erfundener Nachrichten ankämpfen werde.

    Unter anderem soll es einfacher werden, sogenannte Fake News zu melden bzw. diese Fakten-Check-Spezialisten vorzulegen, die sie nach der entsprechenden Prüfung markieren könnten.

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    Tags:
    Fake-News, AFP, Süddeutsche Zeitung, Adam Mosser, Heiko Maas, Deutschland