02:32 29 Januar 2020
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    Mindestens 74 Journalisten sind im ausgehenden Jahr bei der Ausübung ihrer Arbeit ums Leben gekommen, wie die Nichtregierungsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ am Montag auf ihrer Homepage berichtet.

    Das gefährlichste Land für Journalisten und andere Medienschaffende ist 2016 demnach Syrien, wo 19 Menschen gestorben sind. Es folgen Afghanistan (zehn Tote), Mexiko (neun), der Irak (sieben) sowie Jemen (fünf). Etwa zwei Drittel der gewaltsamen Todesfälle entfielen der Organisation zufolge auf Kriegs- und Konfliktregionen. Fünf der Getöteten waren Frauen.

    Unter den getöteten Menschen waren 57 professionelle Journalisten, neun Bürgerjournalisten und acht Medienmitarbeiter.

    „Besonders erschreckend ist, dass so viele Journalisten gezielt wegen ihrer Tätigkeit angegriffen und ermordet werden“, sagte ROG-Vorstandssprecherin Britta Hilpert.

    Die Zahlen zeigten, dass alle internationalen Bemühungen, Journalisten besser vor Gewalt zu schützen, bisher folgenlos geblieben seien.

    Im Unterschied zum Jahre 2015 mit 101 getöteten Journalisten hat sich die Zahl in diesem Jahr etwas verringert. 

    Zuvor hatte die Organisation „Press Emblem Campaign“ (PEC) mitgeteilt, dass seit Jahresbeginn in 31 Ländern bereits 144 Journalisten bei der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit getötet worden seien.

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    Tags:
    Todesopfer, Journalisten, Reporter ohne Grenzen