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    Alte neue Chancen für USA-Israel-Beziehungen? Trump spendete für Juden-Siedlung

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    Der designierte US-Präsident Donald Trump hat im Jahr 2003 circa 10.000 US-Dollar an eine US-amerikanische Benefiz-Organisation gespendet, die Mittel für die jüdische Siedlung Bet-El im Westjordanland sammelte, wie der TV-Sender CBS News am Montag mitteilte.

    Diesbezügliche Eintragungen beinhaltet dem Sender zufolge Trumps Steuererklärung.

    Zuvor war mitgeteilt worden, dass Trump seinen Anwalt und Gründer einer großen Anwaltskanzlei David Friedman für den Posten des US-Botschafters in Israel nominierte. Trump will seinem Stab zufolge die Beziehungen zu Israel im strategischen, technologischen, Militär- und Aufklärungsbereich ausbauen.   

    Der Republikaner Donald Trump gewann am 8. November die Präsidentschaftswahl in den USA. Offizieller Amtsantritt ist am 20. Januar 2017.

    Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hatte noch zu Jahresbeginn eine Erhöhung der US-Militärhilfen auf vier Milliarden Dollar verlangt. Mit dem neuen Militärhilfepaket sollen die USA jährlich rund 3,7 Milliarden Dollar in die israelische Verteidigung investieren wird. Das wäre eine Steigerung von knapp 20 Prozent.

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