20:26 18 August 2017
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    Polizei neben dem islamischen Gebetshaus, 19. Dezember

    Zürich: Moschee-Amokläufer war Schweizer und Okkultist

    © REUTERS/ Arnd Wiegmann
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    Der 24-jährige Attentäter, der am Montag in einem somalischen Gebetshaus in Zürich drei Personen angeschossen hat, ist ein Schweizer mit ghanaischen Wurzeln, der sich mit Okkultismus beschäftigte und zuvor am Sonntag einen Mann ermordet hatte. Das berichtet der „Landbote“ unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft.

    Der Täter hatte, soweit bekannt, keine Verbindungen zu radikal-islamistischen Gruppierungen, jedoch einen Hang zum Okkultismus. Am vergangenen Sonntag ermordete er einen Bekannten — einen 24-jährigen Chilenen – auf einem Spielplatz im Züricher Stadtkreis Schwamendingen.

    Am nächsten Tag kam es dann zu der Schießerei in der somalischen Moschee, bei der drei Personen verletzt wurden, zwei davon schwer. Bei den drei Verletzten handelt es sich um zwei Somalier im Alter von 30 und 35 Jahren sowie um einen 56-jährigen Schweizer.

    Nach der Tat nahm sich der Angreifer unweit des Gebetshauses das Leben.

     

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    Tags:
    Schießerei, Schweiz, Zürich
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