03:10 03 April 2020
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    Lkw-Anschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt (111)
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    Nach der Terrorattacke auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz gehen Sicherheitskreise von „unmittelbar bevorstehenden Maßnahmen“ in Nordrhein-Westfalen aus, wie die dpa am Mittwoch meldet.

    Zuvor war bekannt geworden, dass im Fußraum des Führerhauses des Lkw, der am Montagabend am Berliner Breitscheidplatz in eine Menschenmenge gerast war, ein Duldungs-Papier mit entsprechenden Personalien gefunden worden war.

    Derzeit fahndet die Polizei bundesweit und nicht öffentlich nach einem neuen Verdächtigen, offenbar einem Tunesier.

    Laut "Spiegel-Online" soll es sich bei diesem um einen tunesischen Staatsbürger namens Anis A. handeln. Er soll 1992 in Tataouine geboren sein. Die "Bild"-Zeitung spricht von einem 21-jährigen Islamisten aus Tunesien.

    Laut der Allgemeinen Zeitung Mainz handelt es sich um den 21-jährigen Ahmed A.; der Mann sei der Polizei jedoch noch mit drei weiteren Personalien bekannt. Die im Lkw gefundenen Dokumente zur Duldung sollen im Kreis Kleve in Nordrhein-Westfalen ausgestellt worden sein. Genau dort stünden nun unmittelbar Maßnahmen bevor.

    Zuvor war berichtet worden, dass es am frühen Mittwochmorgen eine weitere Festnahme gegeben habe. Doch auch dieser Verdächtige musste letztlich freigelassen werden.

    Bei der Todesfahrt eines Lastwagens auf dem Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz, direkt an der berühmten Gedächtniskirche und unweit des Kurfürstendamms, wurden am Montagabend zwölf Menschen getötet. 48 weitere Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer, wie die Polizei mitteilte. 24 Personen konnten das Krankenhaus mittlerweile verlassen. Mittlerweile bekannte sich der IS (Islamischer Staat, auch Daesh) zu der Tat. Der Täter gilt als bewaffnet und ist noch immer flüchtig.

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    Weihnachtsmarkt, Festnahme, Menschenmenge, Anschlag, Verdächtiger, Fahndung, Maßnahmen, Polizei, Berlin