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16:35 19 September 2019
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    Jelisaweta Glinka, Leiterin der Stiftung Gerechte Hilfe

    Tupolew-Absturz: „Doktor Lisa“ offenbar unter den Opfern

    © Sputnik / Vladimir Fedorenko
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    Tu-154-Tragödie über Schwarzem Meer (55)
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    Die russische Wohltäterin und Leiterin der Stiftung „Gerechte Hilfe“ Jelisaweta Glinka, als „Doktor Lisa“ bekannt, hat sich laut Medienberichten an Bord des am Sonntagmorgen ins Schwarze Meer gestürzten Flugzeuges Tupolew-154 des russischen Verteidigungsministeriums befunden.

    Ihr Name steht auf der Passagierliste der verunglückten Maschine, die auf der Webseite des russischen Verteidigungsministeriums veröffentlicht wurde.

    Laut der Webseite der von Glinka gebildeten Stiftung besteht deren Ziel darin, „Obdachlosen, Sterbenskranken, einsamen alten Menschen und Invaliden, die ihre Wohnung und Existenzgrundlagen verloren haben“, zu helfen.

    „Doktor Lisa“ ist für ihre Initiative zur Rettung der Kinder der vom Bürgerkrieg erschütterten ostukrainischen Region Donbass bekannt. Nach der Zuspitzung der Lage in jener Region widmete sich „Doktor Lisa“ in Not geratenen Kindern aus den umkämpften Gebieten. Nach Medienberichten ließ Glinka mindestens 250 Kinder, die medizinischer Versorgung bedurften, aus dem Donbass an sichere Orte verlegen.

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