11:40 20 Juni 2018
SNA Radio
    Bergungsarbeiten am Absturzort der Tu-154

    Neun russische Journalisten an Bord der verunglückten Tu-154

    © Sputnik / Nina Zotina
    Panorama
    Zum Kurzlink
    Tu-154-Tragödie über Schwarzem Meer (55)
    2652

    Das russische Verteidigungsministerium hat die Namen der Passagiere veröffentlicht, die sich an Bord der verunglückten Tu-154-Maschine befunden hatten. Darunter sind neun russische Journalisten.

    An Bord der verunglückten Tu-154 waren demnach drei Mitarbeiter des TV-Senders Perwy Kanal: Reporter Dmitri Runkow, Kameramann Wadim Denisow und Tontechniker Alexander Sojdow.

    Journalisten von Perwy Kanal an Bord der verunglückten Tu-154 (v. l. n. r.): Dmitri Runkow, Wadim Denisow und Alexander Sojdow
    © Sputnik / Pressedienst von Perwy Kanal
    Journalisten von Perwy Kanal an Bord der verunglückten Tu-154 (v. l. n. r.): Dmitri Runkow, Wadim Denisow und Alexander Sojdow

    Ein Team des Fernsehsenders „Zvezda“ war ebenfalls an Bord der Maschine: Reporter Pawel Obuchow, Kameramann Alexander Suranow und Kamera-Assistent Waleri Rschewski. Zudem waren auch Mitarbeiter des TV-Senders NTV in dem Flugzeug nach Syrien unterwegs: Reporter Michail Luschetskij, Kameramann Oleg Pestow und Tontechniker Jewgeni Tolstow.

    Die Maschine vom Typ Tupolew-154 des russischen Verteidigungsministeriums war am Sonntagmorgen sieben Minuten nach dem Start in Sotschi aus bisher ungeklärter Ursache ins Schwarze Meer gestürzt. An Bord des Flugzeuges waren acht Besatzungsmitglieder und 84 Passagiere, größtenteils Musiker aus dem weltberühmten Alexander-Ensemble (auch bekannt als Chor der Roten Armee) sowie Journalisten.

    Das Flugzeug war nach Syrien unterwegs. Seine Wrackteile wurden rund fünf Kilometer vor der Küste in 50 bis 70 Metern Tiefe entdeckt. Präsident Wladimir Putin hat sein Beileid geäußert und Regierungschef Dmitri Medwedew mit der Bildung einer Ermittlungskommission beauftragt, die die Ursache des Absturzes klären soll.

    Themen:
    Tu-154-Tragödie über Schwarzem Meer (55)

    Zum Thema:

    Tu-154-Absturz: Wrack-Teile der Maschine vor Schwarzmeer-Küste entdeckt
    Tupolew-Absturz: „Doktor Lisa“ offenbar unter den Opfern
    Tupolew-Absturz: Erstes Video der Rettungsaktion im Schwarzen Meer
    Russland: Tu-154 mit 91 Insassen auf dem Flug nach Syrien vom Radar verschwunden
    Tags:
    Opfer, Journalisten, Schwarzes Meer, Syrien, Russland
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren