17:47 20 Oktober 2018
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    Such- und Rettungsarbeiten am Absturzort einer Tu-154 in Sotschi

    Tu-154-Absturz: Moskau zu Wahrscheinlichkeit eines Terroranschlags

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    Tu-154-Tragödie über Schwarzem Meer (55)
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    Ein Terroranschlag wird nicht als Hauptursache für den Absturz der Tu-154 am Sonntagmorgen über dem Schwarzen Meer angesehen, wie Russlands Verkehrsminister Maxim Sokolow am Montag sagte. Experten gehen vielmehr von einer technische Störung oder menschlichem Versagen aus.

    „Die Regierungskommission verfolgt nicht das Ziel, die Absturzursachen zu klären, die zu dieser Katastrophe geführt haben. Für die Organisation der Arbeiten müssen wir jedoch nachvollziehen, was eigentlich mit dem Flugzeug passiert ist“, so Sokolow.

    „Soweit wir wissen, gehört ein möglicher Terroranschlag nicht zu den möglichen Hauptursachen für den Flugzeugabsturz. Deswegen gehen wir davon aus, dass eine technische Störung oder ein Pilotenfehler die Katastrophe verursachten.“

    Die Ermittlungsorgane sowie eine speziell gebildete technische Kommission des Verteidigungsministeriums untersuchten nun den Unglückshergang, um die Absturzursache zu klären.         

    Für Montag, den 26. Dezember, hat Präsident Wladimir Putin Staatstrauer angeordnet.

    Am frühen Sonntagmorgen ist ein Flugzeug vom Typ Tu-154 des russischen Verteidigungsministeriums sieben Minuten nach dem Start vom Flughafen Adler bei Sotschi aus bisher ungeklärter Ursache ins Schwarze Meer gestürzt. An Bord waren acht Besatzungsmitglieder und 84 Passagiere: Unter ihnen waren Sänger, Solisten, Musiker und Tänzer des weltberühmten Alexandrow-Chors, drei TV-Filmteams mit insgesamt neun Journalisten sowie die weltweit engagierte Ärztin und Leiterin der Wohltätigkeitsstiftung „Gerechte Hilfe“, Jelisaweta Glinka, auch bekannt als „Doktor Lisa“.

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    Ursachen, Absturz, Tu-154, Alexandrow-Chor, Jelisaweta Glinka, Maxim Sokolow, Schwarzes Meer, Russland