15:23 19 Juli 2018
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    Gedenken an die beim Tu-154-Absturz getöteten Mitglieder des Armeechores

    Lichtblitz über Schwarzmeer-Küste – keine Verbindung zu Tu-154-Absturz

    © Sputnik / Nina Zotova
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    Tu-154-Tragödie über Schwarzem Meer (55)
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    Eine grelle Lichterscheinung am Himmel über dem Schwarzen Meer am Sonntagmorgen, die Überwachungskameras aufgenommen haben, steht nicht in Verbindung mit dem Absturz der russischen Tu-154-Maschine, wie die russische Zeitung „Rossijskaja Gaseta“ unter Berufung auf eine Quelle in der zuständigen Behörde zur Folgenbeseitigung von Unfällen schreibt.

    Nach einer genaueren Untersuchung des vorliegenden Videomaterials der Überwachungskameras, die einen hellen Lichtblitz am Himmel über dem Schwarzen Meer aufgenommen hatten, wurde festgestellt, dass die Bilder erst eine halbe Stunden nach dem Absturz der Tu-154-Maschine entstanden sind.

    Screenshot aus dem Video mit dem Lichtblitz über dem Schwarzen Meer
    © Foto : Screenshot/Ivan Ivanov
    Screenshot aus dem Video mit dem Lichtblitz über dem Schwarzen Meer

    Die Aufnahmen waren zuvor im Internet verbreitet worden.

    Die Suchoperation im Absturzgebiet der Tu-154-Maschine überm Schwarzen Meer bei Sotschi
    © Sputnik / Russlands Katastrophenschutzministerium
    Am frühen Sonntagmorgen ist ein Flugzeug vom Typ Tu-154 des russischen Verteidigungsministeriums sieben Minuten nach dem Start vom Flughafen Adler bei Sotschi aus bisher ungeklärter Ursache ins Schwarze Meer gestürzt. An Bord waren acht Besatzungsmitglieder und 84 Passagiere: Unter ihnen waren  Sänger, Solisten, Musiker und Tänzer des weltberühmten Alexandrow-Chors, drei TV-Filmteams mit insgesamt neun Journalisten sowie die weltweit engagierte Ärztin und Leiterin der Wohltätigkeitsstiftung „Gerechte Hilfe“, Jelisaweta Glinka, auch bekannt als „Doktor Lisa“.

    Themen:
    Tu-154-Tragödie über Schwarzem Meer (55)

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    Tags:
    Flugzeugabsturz, Tu-154, Schwarzes Meer, Russland
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