23:35 23 Oktober 2018
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    Wrackteile einer An-28 im fernöstlichen Gebiet Kamtschatka

    Tragödien-Chronik über 15 Jahre: Russlands schlimmste Flugzeug-Abstürze

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    Am 25. Dezember 2016 ist eine Tu-154 unweit von Sotschi ins Schwarze Meer gestürzt. Russland und die ganze Welt trauert um über 60 Mitglieder des berühmten Alexandrow-Chors, die weltweit engagierte Ärztin Jelisaweta Glinka sowie neun Journalisten. Diese Sputnik-Chronik erinnert an die großen Flugzeug-Unglücke der letzten 15 Jahre.

    1. Juli 2016

    Im Gebiet Irkutsk in Ostsibiren verunglückte eine Il-76, die zum Löschen großflächiger Waldbrände eingesetzt war. Alle zehn Crew-Mitglieder kamen ums Leben.

    19. März 2016

    Eine Boeing 737-800, die von Dubai nach Sankt Petersburg unterwegs war, stürzte beim Landeanflug im Raum der südrussischen Stadt Rostow-am-Don ab. Von den 55 Passagieren und sieben Besatzungsmitgliedern überlebte niemand.

    17. November 2013

    Eine Boeing 737, die in Moskau gestartet war, verunglückte bei der Landung im Flughafen von Kasan. Die 44 Passagiere und sechs Crew-Mitglieder kamen ums Leben.

    11. September 2012

    Der Funkkontakt zum Linienflug An-28 ging verloren, der von Petropawlowsk-Kamtschatski nach Palana im Fernen Osten fliegen sollte. Das Flugzeug wurde später etwa zehn Kilometern von seinem Zielort entfernt entdeckt. Zehn der 13 Insassen kamen ums Leben.

    2. April 2012

    Beim Abheben in Tjumen (Westsibirien) verunglückte ein Flugzeug vom Typ ATR-72, das nach Surgut fliegen sollte.  33 der insgesamt 43 Insassen starben.

    7. September 2011

    Bei Jaroslawl verunglückte ein Flugzeug vom Typ Jak-42 mit der Hockey-Mannschaft „Lokomotiv“ an Bord. Die Katastrophe geschah kurz nach dem Start. Nur einer der 45 Insassen überlebte den Absturz.

    21. Juni 2011

    Eine Tu-134, die sich auf dem Weg von Moskau nach Petrosawodsk (Teilrepublik Karelien) befand, setzte unter schwierigen Wetterbedingungen hart auf. Ein Feuer brach aus. 44 der 52 Insassen kamen ums Leben. Zwei der Überlebenden erlagen später ihren Verletzungen.

    3. August 2010

    Eine An-24, die vom Flughafen Tscheremschanka nach Igarka in Ostsibirien unterwegs war, bei der Landung ab. Zehn der elf Passagiere und die Flugbegleiterin kamen ums Leben. Ein weiterer Passagier starb später an seinen Verletzungen.

    10. April 2010

    Die Tu-154-Maschine des damaligen polnischen Präsidenten Lech Kaczynski stürzte auf dem Weg von Warschau nach Smolensk beim Landeanflug ab. An Bord befand sich eine Delegation ranghoher Amtsträger. Von den 97 Insassen überlebte niemand.

    14. September 2008

    Eine Boeing 737-500 verunglückte beim Landeanflug in Perm im Uralgebiet ab. Von den 88 Menschen, die sich an Bord befanden, überlebte niemand.

    9. Juli 2006

    Ein Airbus A-310 verunglückte im ostsibirischen Irkutsk. Die Maschine rollte über die Landebahn hinaus, durchbrach einen Betonzaun und rammte eine Garagenreihe. Von den 203 Personen an Bord wurden 124 getötet.

    3. Mai 2006

    Ein Airbus A-320 geriet am Flughafen Adle bei Sotschi in schwierige Wetterverhältnisse. Alle 113 Insassen kamen ums Leben.

    24. August 2004

    Fast gleichzeitig stürzten zwei Tupolew-Maschinen ab, die von Moskau nach Sotschi beziehungsweise nach Wolgograd unterwegs waren. In beiden Fällen waren Sprengsätze explodiert, die von Selbstmordattentäterinnen an Bord gebracht worden waren. Getötet wurden 46 beziehungsweise 44 Menschen.

    3. Juli 2001

    Eine Tu-154 verunglückte beim Landeanflug auf den Flughafen Irkutsk (Ostsibirien). 145 Menschen kamen dabei ums Leben.

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    Katastrophe, Absturz, Russland