06:12 19 Juli 2018
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    Such- und Rettungsoperation vor der Schwarzmeerküste nach dem Tu-154-Absturz

    Sucheinsatz nach Tu-154-Absturz: Die meisten Opfer noch im Meer

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    Die Leichen der meisten Passagiere der Tu-154, die am Sonntag (über dem Schwarzen Meer) vor Sotschi abgestürzt war, sind höchstwahrscheinlich immer noch in der Maschine unter Wasser und sind noch nicht gefunden worden, wie der Gouverneur der südrussischen Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, im russischen Fernsehen sagte.

    Bei der Suchoperation im Unglücksgebiet sind seit Sonntag erst elf der insgesamt 92 Flugzeuginsassen tot geborgen worden.

    Kondratjew äußerte die Vermutung, dass das Flugzeug keiner großen Zerstörung ausgesetzt gewesen sein könnte, weshalb auch die meisten Opfer nicht aufgetaucht seien. Eine weitere Ursache sieht der Gouverneur in der sich schnell ändernden Strömung im Absturzgebiet.

    Wenn diese Version sich bestätigen sollte, werden die Suchoperation innerhalb kurzer Zeit abgeschlossen und die Toten geborgen, so Kondratjew.

    Ein Flugzeug vom Typ Tu-154 des russischen Verteidigungsministeriums war am führen Sonntagmorgen sieben Minuten nach dem Start vom Flughafen Adler bei Sotschi aus bisher ungeklärter Ursache ins Schwarze Meer gestürzt. An Bord befanden sich acht Besatzungsmitglieder und 84 Passagiere: Unter ihnen waren Sänger, Solisten, Musiker und Tänzer des weltberühmten Alexandrow-Ensemble-Chors, drei TV-Filmteams mit insgesamt neun Journalisten sowie die weltweit engagierte Ärztin und Leiterin der Wohltätigkeitsstiftung „Gerechte Hilfe“, Jelisaweta Glinka, auch bekannt als „Doktor Lisa“.

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    Tags:
    Suchoperation, Weniamin Kondratjew, Sotschi, Russland
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