06:01 19 Juli 2018
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    Such- und Rettungsoperationen im Schwarzen Meer nach Tu-154-Tragödie

    Tu-154-Tragödie: Moskau dementiert Rettungswesten-Meldung

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    Tu-154-Tragödie über Schwarzem Meer (55)
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    Das russische Verteidigungsministerium hat die jüngsten Meldungen, wonach einige der bereits aus dem Schwarzen Meer geborgenen Opfer des Tu-154-Absturzes Rettungswesten getragen haben sollen, dementiert.

    „All diese Gerüchte unter Berufung auf anonyme Quellen darüber, dass Passagiere der abgestürzten Tu-154 Rettungswesten getragen hätten, sind nur verwerfliche Zwecklügen, die der Realität ganz und gar nicht entsprechen“, heißt es dazu aus der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit beim russischen Verteidigungsministerium.

    Zuvor hatte die Nachrichtenagentur RIA Novosti unter Berufung auf eine mit der Suchoperation vertraute Quelle aus dem Rettungsdienst gemeldet, dass einige Passagiere Rettungswesten getragen haben sollen. Sie hätten sich offenbar auf eine Evakuierung vorbereitet, hieß es.

    Zuvor hatte der Gouverneur der südrussischen Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, im russischen Fernsehen erklärt, dass die Leichen der meisten Passagiere der Tu-154 höchstwahrscheinlich immer noch in der Maschine unter Wasser seien und darum noch nicht entdeckt werden konnten.

    Am frühen Sonntagmorgen ist ein Flugzeug vom Typ Tu-154 des russischen Verteidigungsministeriums sieben Minuten nach dem Start vom Flughafen Adler bei Sotschi aus bisher ungeklärter Ursache ins Schwarze Meer gestürzt. An Bord waren acht Besatzungsmitglieder und 84 Passagiere: Unter ihnen waren Sänger, Solisten, Musiker und Tänzer des weltberühmten Alexandrow-Chors, drei TV-Filmteams mit insgesamt neun Journalisten sowie die weltweit engagierte Ärztin und Leiterin der Wohltätigkeitsstiftung „Gerechte Hilfe“, Jelisaweta Glinka, auch bekannt als „Doktor Lisa“.

    Für Montag, den 26. Dezember, hat Präsident Wladimir Putin Staatstrauer angeordnet.

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    Passagier, Rettungswesten, Leichen, Absturz, Tu-154, Verteidigungsministerium Russlands, Schwarzes Meer, Sotschi
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