08:15 28 März 2017
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    Kerzen zum Gedenken an die beim Tu-154-Absturz getöteten Mitglieder des Armeechores

    Absturzursache bei Tu-154: FSB überprüft vier Versionen

    © REUTERS/ Maxim Shemetov
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    Nach der Flugzeug-Tragödie über dem Schwarzen Meer am vergangenen Sonntag geht der russische Inlandsgeheimdienst FSB eigenen Angaben zufolge vier Versionen der möglichen Absturzursache nach.

    „Die Hauptversionen bleiben weiterhin wie folgt: das Geraten eines Fremdkörpers ins Triebwerk, Treibstoff von mangelnder Qualität, was einen Leistungsabfall und Triebwerksausfall verursacht haben könnte, ein Fehler des Piloten oder technisches Versagen“, hieß es in der Mitteilung des FSB.

    Es gebe derzeit jedoch keine Anzeichen oder Fakten, die auf einen Terroranschlag oder auf Sabotage an Bord der Maschine hinwiesen. Das Flugzeug habe zudem keine militärische Fracht geladen gehabt.

    Augenzeugen des Flugzeug-Absturzes seien bereits gefunden worden, die Ermittler befragen sie derzeit, hieß es weiter. Zudem gebe es auch Aufnahmen von einer Autokamera.

    Am vergangenen Sonntagmorgen war ein Flugzeug vom Typ Tu-154 des russischen Verteidigungsministeriums sieben Minuten nach dem Start vom Flughafen Adler bei Sotschi aus bisher ungeklärter Ursache ins Schwarze Meer gestürzt. An Bord befanden sich acht Besatzungsmitglieder und 84 Passagiere: Unter ihnen waren  Sänger, Solisten, Musiker und Tänzer des weltberühmten Alexandrow-Ensembles, drei TV-Filmteams mit insgesamt neun Journalisten sowie die weltweit engagierte Ärztin und Leiterin der Wohltätigkeitsstiftung „Gerechte Hilfe“ Jelisaweta Glinka, auch bekannt als „Doktor Lisa“.

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    Tags:
    Triebwerk, Absturz, Tu-154, Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation (FSB), Syrien, Sotschi, Russland
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