21:12 12 Dezember 2017
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    Sucharbeiten am Absturzort der Tu-154 über dem Schwarzen Meer

    Tu-154-Absturz: Keine Sprengstoffspuren an Opfern und Wrackteilen – Medien

    © Foto: Pressedienst des russischen Zivilschutzministeriums
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    Tu-154-Tragödie über Schwarzem Meer (55)
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    An den bislang geborgenen Wrackteilen sowie Leichen der am Sonntagmorgen ins Schwarze Meer abgestürzten Tu-154-Maschine sind keine Sprengstoff- oder Feuerspuren gefunden worden, die auf eine „äußere Einwirkung“ hinweisen könnten, wie russische Medien am Dienstag berichten.

    „Bisher haben die Experten weder an den Wrackteilen noch an Leichnamen Spuren entdeckt, die davon zeugen könnten, dass das Flugzeug durch äußere Einflüsse zum Absturz gebracht worden sei“, hieß es.

    Somit sei ein möglicher Terroranschlag als Absturzursache nicht bestätigt. Auch Aussagen von Augenzeugen würden einen Terroranschlag an Bord der Maschine ausschließen. Zudem ergänzte der Informant, sei kein SOS-Signal von Bord der Maschine abgegeben worden.

    „Die Tatsache, dass der Pilot kein SOS-Signal abgegeben hat, zeugt davon, dass sich die Piloten in solch kritischem Zustand befunden und versucht haben müssen, sich zu retten, sodass sie nicht einmal Zeit für das SOS-Signal hatten. Es ging um Sekunden“, meint der Informant.        

     

    Am frühen Sonntagmorgen ist ein Flugzeug vom Typ Tu-154 des russischen Verteidigungsministeriums sieben Minuten nach dem Start vom Flughafen Adler bei Sotschi aus bisher ungeklärter Ursache ins Schwarze Meer gestürzt. An Bord waren acht Besatzungsmitglieder und 84 Passagiere: Unter ihnen waren Sänger, Solisten, Musiker und Tänzer des weltberühmten Alexandrow-Chors, drei TV-Filmteams mit insgesamt neun Journalisten sowie die weltweit engagierte Ärztin und Leiterin der Wohltätigkeitsstiftung „Gerechte Hilfe“, Jelisaweta Glinka, auch bekannt als „Doktor Lisa“.

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    Tags:
    Sprengstoffspuren, Absturz, Flugzeug, Alexandrow-Chor, Jelisaweta Glinka, Schwarzes Meer, Russland
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