18:10 11 Dezember 2017
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    Gedenken an die beim Tu-154-Absturz getöteten Mitglieder des Armeechores

    Tupolew-Absturz: Medien wollen Details erfahren haben

    © AP Photo/ Viktor Klyushin
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    Tu-154-Tragödie über Schwarzem Meer (55)
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    Drei Tage nach der Flugzeugkatastrophe über dem Schwarzen Meer wollen Medien einige Details über das Flugverhalten der russischen Tu-154 in den letzten Sekunden erfahren haben.

    Kurz vor dem Absturz habe die Flugzeugnase der Tupolew stark nach oben gezeigt, berichten russische Medien. Die Katastrophe habe sich in dem Moment ereignet, als die Piloten dabei gewesen seien, die Auftriebsklappen einzufahren. Allem Anschein nach habe der Jet beim Abbiegen nach rechts an Höhe verloren und mit dem Flügel die Wasseroberfläche gestreift, und dass mit einer Geschwindigkeit von 510 km/h, hieß es.

    Die Typ Tu-154 des russischen Verteidigungsministeriums war am frühen Sonntagmorgen kurz nach dem Start von Sotschi aus bisher ungeklärter Ursache ins Schwarze Meer gestürzt. An Bord der Maschine, die nach Syrien unterwegs war, befanden sich acht Besatzungsmitglieder und 84 Passagiere.

    Unter ihnen waren Sänger, Solisten, Musiker und Tänzer des weltberühmten Alexandrow-Chors, drei TV-Filmteams mit insgesamt neun Journalisten sowie die weltweit engagierte Ärztin und Leiterin der Wohltätigkeitsstiftung „Gerechte Hilfe“, Jelisaweta Glinka, auch bekannt als „Doktor Lisa“. Sie alle kamen ums Leben.

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    Tu-154-Tragödie über Schwarzem Meer (55)

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    Tags:
    Tu-154, Sotschi, Russland
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