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05:31 22 Juli 2019
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    Vögel an einem Uferdamm in Sotschi

    Tu-154-Absturz: Naturschützer von Sotschi nennen möglichen Grund

    © Sputnik / Nina Zotina
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    Ökologen von Sotschi haben die Vogelwanderung als einen möglichen Grund für den Absturz der Tu-154 am Sonntag genannt.

    Dem Ökologen Pjotr Tilda zufolge migrieren mehrere Vogelarten gerade nachts. Dabei verliefen die Migrationswege der Vögel  entlang der Meeresküste, und ein Vogelpark befinde sich nicht weit von dem Flughafen.  Da sich die Tragödie  um 5:40 Uhr am Sonntagmorgen ereignet habe, hätte eine große Menge migrierender Vögel  den Flugzeugabsturz auslösen können.

    Tilda verwies darauf, dass 1982 der Flughafen Sotschi wegen der Migration vieler Vögel für drei Tage geschlossen worden war.

    Nach dem Flugzeugabsturz vom Sonntag hätten die Wasservögel ihren ständigen Aufenthaltsplatz gewechselt, sagte die Naturschützerin Natalja Didenko. Zurzeit hielten sie sich an der Mündung der Flüsse Chosta und Kudepsta auf. Da aber zwei Flüsse auf einmal  ins Schwarze Meer  mündeten, werde die Strömung stärker und  könne die Flugzeugteile und  die Opfer sehr weit  von der Absturzstelle wegtragen.

    Laut einer der bereits behandelten Versionen konnte ein Vogel in ein Flugzeugtriebwerk geraten sein und damit den Absturz verursacht haben.

    Am frühen Sonntagmorgen ist ein Flugzeug vom Typ Tu-154 des russischen Verteidigungsministeriums sieben Minuten nach dem Start vom Flughafen Adler bei Sotschi aus bisher ungeklärter Ursache ins Schwarze Meer gestürzt. An Bord befanden sich acht Besatzungsmitglieder und 84 Passagiere: Unter ihnen waren  Sänger, Solisten, Musiker und Tänzer des weltberühmten Alexandrow-Chors, drei TV-Filmteams mit insgesamt neun Journalisten sowie die weltweit engagierte Ärztin und Leiterin der Wohltätigkeitsstiftung „Gerechte Hilfe", Jelisaweta Glinka, auch bekannt als „Doktor Lisa".

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    Flugzeugabsturz, Sotschi, Russland