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08:40 19 Oktober 2019
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    Sucharbeiten am Absturzort der Tu-154

    Tu-154-Tragödie: Ermittlung zu Absturzursache geht in nächste Phase

    © Sputnik / Artur Lebedev/TASS/POOL/
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    Tu-154-Tragödie über Schwarzem Meer (55)
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    Die Einsatzkräfte haben die meisten wichtigen Wrackteile der abgestürzten Tu-154 aus dem Schwarzen Meer geborgen; nun werden sie von Fachleuten entsprechend der Flugzeugkonstruktion „ausgelegt“. Dies teilte eine Quelle aus den Sicherheitsstrukturen gegenüber der Agentur RIA Novosti mit.

    Die Hauptphase der Such-Operation am Absturzort ist demnach zunächst abgeschlossen.

    Die Einsatzkräfte hätten, so die Quelle, die Leichen von 19 Absturzopfern geborgen, 17 seien bereits zur Identifizierung nach Moskau gebracht worden.

    Zuvor war berichtet worden, dass die speziell eingesetzte Untersuchungskommission mehrere Ursachen-Versionen für den Absturz der Maschine prüfe. Um sich auf eine vorrangige Version festzulegen, müssten zunächst die beiden bereits geborgenen Flugschreiber ausgewertet werden, hieß es.

    Mehr zum Thema: Was sich außer Passagieren an Bord der Tu-154 befand

    Am frühen Sonntagmorgen war ein Flugzeug vom Typ Tu-154 des russischen Verteidigungsministeriums sieben Minuten nach dem Start vom Flughafen Adler bei Sotschi aus bisher ungeklärter Ursache ins Schwarze Meer gestürzt. An Bord waren acht Besatzungsmitglieder und 84 Passagiere: Unter ihnen waren Sänger, Solisten, Musiker und Tänzer des weltberühmten Alexandrow-Chors, drei TV-Filmteams mit insgesamt neun Journalisten sowie die weltweit engagierte Ärztin und Leiterin der Wohltätigkeitsstiftung „Gerechte Hilfe“, Jelisaweta Glinka, auch bekannt als „Doktor Lisa“.

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    Flugzeugabsturz, Tu-154, Schwarzes Meer, Russland