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    Silvesternacht: Wie Flüchtlinge zu Kölner Sicherheitskräften wurden

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    Silvester-Übergriffe gegen Frauen in Köln (56)
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    In der Silvesternacht 2015 sollen in Köln 59 Flüchtlinge ohne entsprechende Ausbildung als Wachleute eingesetzt worden sein, wie die dpa am Donnerstag berichtet. Ein Sicherheitsdienst habe sie in Erstaufnahmezentren als Security-Kräfte angeworben.

    Demnach sollen vor allem Migranten aus Nordafrika, Syrien und Afghanistan, die erst kurze Zeit in Deutschland gewesen seien, unter anderem auf den Rheinbrücken in Köln eingesetzt worden sein.

    Nach Recherchen der „Bild“-Zeitung seien die einzigen Kriterien im Stellenangebot der Wachschutzfirma „die Beherrschung der deutschen Sprache, zumindest mittelmäßig“ und „warme Kleidung“ gewesen. Für ihren Einsatz hätten die Migranten fünf Euro pro Stunde erhalten.

    Das Sicherheits-Unternehmen sei bislang nicht für ein Statement erreichbar gewesen.

    Wie zuvor berichtet wurde, versprach Polizeipräsident Jürgen Mathies am Donnerstag, alle Feiernden in Köln würden sich in der bevorstehenden Silvesternacht sicher fühlen. 1500 Beamte sollen demnach eingesetzt werden, wovon 300 als Dreier-Streifen unterwegs sein würden. Außerdem sollen alle Plätze in der Innenstadt besser ausgeleuchtet und mit Videokameras überwacht werden.

    In der Silvesternacht war es in Köln und anderen deutschen Städten zu massenhaften Übergriffen auf Frauen und Mädchen gekommen, offenbar durch Menschen ausländischen Aussehens – Migranten und Flüchtlinge. Bei der Kölner Polizei waren nach Stand von Ende April mehr als 1500 Anzeigen eingegangen, wobei ein Drittel der Klagen im Zusammenhang mit Sexualstraftaten eingereicht wurde. Außerdem wurden zahlreiche Diebstähle gemeldet. Bei den Tatverdächtigen solle es sich um mehrere Hundert Männer mutmaßlich nordafrikanisch-arabischer Herkunft handeln.

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    Sicherheit, Köln, Deutschland