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    Weggefetzte Finger, zerstörtes Auto: So krass waren Berliner Silvester-Tumulte– VIDEO

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    In der Silvesternacht sind in Berlin zahlreiche Menschen durch Böller verletzt worden, zum Teil sogar schwer. Außerdem setzten junge Männer in Berlin-Neukölln Medienberichten zufolge ein Auto in Brand.

    Beim Hantieren mit Feuerwerkskörpern zogen sich Medienberichten zufolge mehrere Menschen in Berlin, darunter auch vier Jugendliche, Verletzungen zu. 16 Menschen seien in das Berliner Unfallklinikum eingeliefert worden. Die Schwere der Verletzungen ist laut einer Klinikum-Sprecherin dramatisch.

    So schwebe ein 31-Jähriger in Lebensgefahr, der beim Zünden einer Kugelbombe in Marzahn schwerste Gesichts- und Augen-Verletzungen erlitten habe. Bei anderen hätten Böller die Hand der Nutzer abgerissen oder beide Hände verletzt.

    „Dann gab es sehr schwere Amputationsverletzungen, wo wirklich die ganze Hand fehlt oder mehrere Finger", zitiert rbb24 die Sprecherin.

    Ein 28-Jähriger soll zudem beim Zünden eines illegalen Böllers zwei Finger verloren haben.

    In Berlin-Neukölln kam es nach Informationen der „Berliner Zeitung“ (BZ) zu einer echten Straßenschlacht. Randalierer hätten mit den Böllern nicht nur in die Luft, sondern auch auf Passanten gefeuert. Später soll eine Männer-Gruppe ein abgestelltes Auto auf der Kreuzung Emser-Ecke Hermannstraße auf die Fahrbahn geschoben, die Scheiben zerschlagen und das Auto anschließend mit Pyrotechnik in Brand gesetzt haben.

    Auf YouTube ist zudem ein Video aus Berlin-Wedding veröffentlicht worden: Die Bilder erinnern wohl eher an einen Krieg irgendwo im Nahem Osten, als an eine Silvester-Feier in der deutschen Hauptstadt.

    Durch die alarmierten Polizisten wurden zwei Verdächtige noch am Tatort in Neukölln festgenommen, heißt es in der am Sonntag veröffentlichten Polizeimeldung. Doch wie BZ unter Berufung auf einen Augenzeugen berichtet, traf die Polizei erst eine halbe Stunde später ein. Die Festgenommenen seien 19 und 22 Jahre alt.

    Das Auto war offenbar nicht mehr zu retten. „Das Fahrzeug brannte komplett aus“, zitiert das Blatt eine Polizeisprecherin.

    Zudem seien in der Silvesternacht sechs Anzeigen von Frauen wegen Sexualdelikten erstattet worden. Die Polizei habe von vereinzelten Festnahmen wegen sexueller Übergriffe, Rangeleien, Drogen- oder Waffenbesitzes gesprochen. Insgesamt seien jedoch die Sicherheitsvorkehrungen nach dem Anschlag vom Breitscheidplatz deutlich hochgefahren worden.

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    Böller, Verletzte, Brand, Auto, Neukölln, Berlin, Deutschland