11:06 27 November 2020
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    Lage in Syrien (2017) (492)
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    Russland hat mit dem Teilabzug seiner Streitkräfte in Syrien begonnen, wie der Generalstabschef der russischen Streitkräfte, Armeegeneral Valeri Gerassimow, am Freitag mitteilte. Zunächst werden demnach der Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“, der Atomkreuzer „Pjotr Weliki“ sowie die begleitenden Schiffe das Land verlassen.

    Russische Luftwaffe auf dem Luftstützpunkt Hmeimim
    © Foto : Russlands Verteidigungsministerium
    „Gemäß der Entscheidung des Obersten Befehlshabers der russischen Streitkräfte, Wladimir Putin, hat das Verteidigungsministerium den Teilabzug der russischen Streitkräfte in Syrien eingeleitet“, so Gerassimow. „Ich möchte mich bei der Besatzung des Marineverbands der Nordflotte um den Flugzeugträger ‚Admiral Kusnezow‘ für eine erfolgreiche Umsetzung der gestellten Aufgaben bedanken. Dem Leiter des Feldzugs, Vizeadmiral Viktor Sokolow, befehle ich, ab heute den Abzug der Schiffsgruppe einzuleiten und die Schiffe zum ständigen Stützpunkt nach Seweromorsk gemäß dem zuvor abgestimmten Plan zu verlegen."

    Gerassimow erinnerte zudem an die seit dem 30. Dezember 00.00 Uhr in ganz Syrien geltende Waffenruhe, die internationale terroristische Gruppierungen jedoch nicht betreffe. 

    Das Abkommen war unter Vermittlung Russlands, der Türkei und des Iran ausgehandelt worden. Darüber hinaus vereinbarten die Seiten Kontrollmaßnahmen und erklärten sich zu Friedensverhandlungen bereit.

    Russland und die Türkei treten als Garanten der Waffenruhe auf. Gruppierungen, die dieses Dokument bisher nicht unterzeichnet haben, „werden als terroristisch eingestuft“; gegen sie sowie gegen Dschabhat Fatah asch-Scham (ehemals Al-Nusra-Front) und den sogenannten Islamischen Staat (IS, auch Daesh) wird weiter vorgegangen.

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    Luftstreitkräfte Russlands, Valeri Gerassimow, Syrien, Russland