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    Lage in Syrien (2017) (492)
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    Mehr als 110.000 Flüchtlinge in Syrien sind in ihre Häuser zurückgekehrt, wie der russische Generalstabschef Valeri Gerassimow am Dienstag bei einer Telefonkonferenz mitteilte. Über 9.000 Kämpfer sollen ihre Waffen zudem gestreckt haben.

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan
    © REUTERS / Yasin Bulbul/Presidential Palace
    „Mehr als 110.000 Flüchtlinge sind in ihre Häuser zurückgekehrt, 9.000 Kämpfer haben ihre Waffen niedergelegt“, sagte Gerassimow.

    Gleichzeitig zur Unterstützung des Waffenstillstandes und der Vernichtung der Terroristen werden dem Armeegeneral zufolge auch erste russische Streitkräfte schrittweise abgezogen.

    Zuvor war bekannt worden, dass Russland mit dem Teilabzug seiner Streitkräfte in Syrien begonnen hatte.

    Die Waffenruhe, die internationale terroristische Gruppierungen nicht betrifft, gilt seit dem 30. Dezember 00.00 Uhr in ganz Syrien.

    Das Abkommen war unter Vermittlung Russlands, der Türkei und des Iran ausgehandelt worden. Darüber hinaus vereinbarten die Seiten Kontrollmaßnahmen und erklärten sich zu Friedensverhandlungen bereit.

    Russland und die Türkei treten als Garanten der Waffenruhe auf. Gruppierungen, die dieses Dokument bisher nicht unterzeichnet haben, „werden als terroristisch eingestuft“; gegen sie sowie gegen Dschabhat Fatah asch-Scham (ehemals Al-Nusra-Front) und den sogenannten Islamischen Staat (IS, auch Daesh) wird weiter vorgegangen.

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    Tags:
    Terroristen, Waffen, Kämpfer, Abzug, Unterstützung, Waffenruhe, Valeri Gerassimow, Russland, Syrien