00:28 23 August 2017
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    Zeitung mit Donald Trump auf der Titelseite, Shanghai

    „Sind wir hier etwa in Nazi-Deutschland?“ - Trump dementiert „russischen Druck“

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    US-Präsident Donald Trump (2017) (279)
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    Der designierte US-Präsident Donald Trump hat selbst noch einmal die Öffentlichkeit via Twitter darauf hingewiesen, dass Russland die Berichte über einen angeblichen Besitz kompromittierender Materialien über ihn bereits als eine komplette Falsifizierung und Unsinn widerlegte.

    „Russland hat gerade erklärt, dass der nicht bestätigte Bericht, für den die politischen Opposition bezahlte, eine totale Falsifizierung und Unsinn ist“, schrieb Trump in seinem Twitter-Account.

    ​Trump betonte, dass Russland nie versucht habe, Druck auf ihn auszuüben. Er unterhalte, so der künftige Chef des Weißen Hauses weiter, zudem keine geschäftlichen Verbindungen zu Russland.

    „Ich habe die Wahlen ganz leicht gewonnen“, sagt Trump weiter. „Nun versuchen unfaire Opponenten unseren Sieg mit Fake-News kleinzureden. Eine traurige Sache!“

    Die „Lecks“, laut denen Russland kompromittierendes Material gegen ihn besitze, seien gegen ihn persönlich gerichtet, sagte Trump und zog gar Parallelen zu Nazi-Deutschland.

    „Geheimdienste hätten diese Fake-Lecks nie zulassen dürfen. Das ist ein weiterer Schlag gegen mich“, twitterte er. „Sind wir hier etwa in Nazi-Deutschland?“

    ​Zuvor hatten einige Medien, darunter BuzzFeed und CNN, berichtet, dass den US-Geheimdiensten Material vorliege, mit dem der künftige US-Staatschef Donald Trump von russischer Seite erpressbar gemacht werden sollte. Die Informationen, deren Wahrheitsgehalt noch geprüft werde, hätten angeblich die russischen Geheimdienste gewonnen.

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    Tags:
    Fake-News, Verbindungen, Geschäfte, Geheimdienste, Dementi, Opposition, Donald Trump, USA, Russland
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