12:01 17 Januar 2017
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    US-Soldaten in Riga

    Die PARTEI verabschiedet US-Truppen nach Osten

    © Foto: US Army / Sgt. 1st Class Jeremy J. Fowler
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    Am Bahnhof Frankfurt(Oder) trafen sich Vertreter der PARTEI Frankfurt(Oder) mit US-Soldaten auf dem Weg nach Osteuropa und sprachen über die Themen: Sicherheit, Frieden und 120-mm-Glattrohrkanonen. Der Vorsitzende der PARTEI Frankfurt(Oder) Philipp Hennig berichtet im Interview mit Sputniknews über Gemeinsamkeiten und Sprachbarrieren.

    ​Aus datenschutzrechtlichen Gründen kann der Vorsitzende der Kreisverbandes Frankfurt(Oder) der Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiativen keine näheren Angaben zu den getroffenen Marines machen. Er habe sie aber als sehr nette Jungs empfunden, die natürlich alle gleiche Anzüge getragen haben, wie die PARTEI-Leute auch. Daher habe man gleich etwas gehabt, wo man anknüpfen habe können. Trotzdem sieht Hennig die Truppenbewegung eher kritisch:

    „Meiner Meinung nach ist jede größere Bewegung von Militärtechnik mit Vorsicht zu genießen, es sei denn, sie geht auf den Schrottplatz.  Von der Partei selber haben wir in unserem Programm außerdem festgehalten, dass bei allen Entscheidungen zur Osteuropapolitik sowieso zuerst ein 75-Jähriger angehört werden sollte, weil 50-jährige Bürokraten, die heute Politik machen, historische Zusammenhänge nicht mehr einordnen können. Außerdem verstoßen unseres Wissens  die Nato-Truppen östlich von Frankfurt(Oder) auch gegen die Absprachen, die Gorbatschow und Kohl hatten.“

    Dem PARTEI-Kreisverbandsvorsitzenden fällt keine Situation nach dem 8. Mai 1945 ein, in der amerikanische Truppen die Welt irgendwie sicherer gemacht hätten. Sicherheit erreiche man nicht durch eine Armee, sondern durch deeskalierende Gespräche und die Uno sowie einen Umtrunk mit alkoholischen Getränken, wenn man diese Gespräche führe.  Sicher sei ein Gebiet sowieso erst dann, wenn es überhaupt keine Waffen mehr vor Ort gebe.

    Das Treffen mit den US-Soldaten würde Hennig dann auch nicht als Gespräch bezeichnen, eher als  Monolog von seiner Seite. Er berichtet:

    „Wir haben dabei über Coca Cola, Burger und Mickey Mouse geredet. Als Pazifist hatte ich auch nicht so viele Überschneidungspunkte mit den Soldaten und wusste auch nicht, worüber man sprechen kann. Im Endeffekt hat auch unser Sicherheitsbeauftragter Tobias Dietrich signalisiert, dass er sich nicht ganz sicher war, ob sie überhaupt Deutsch verstehen.“

    Abschließend erneut Philipp Hennig die bereits ausgesprochene Einladung des PARTEI-Vorsitzenden Martin Sonneborn an den russischen Präsidenten Putin:

    „Unser Bundesvorsitzender Martin Sonneborn hat auch Wladimir Putin vor langer Zeit schon zum Schnitzelessen vor dem Reichstag eingeladen, hat aber bis jetzt leider noch keine Antwort erhalten. Diese Einladung möchten wir gerne noch einmal aussprechen. Ich glaube, aufgrund der aktuellen Lage sollte man sich lieber vor Berlin als vor Moskau treffen – heute Nacht waren starke Minusgrade in Moskau, da ist Berlin doch einladender.“


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    Tags:
    Die Partei, US-Armee, Europa, Deutschland, USA
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    Alle Kommentare

    • HSV Fan
      Ein positiver Beitrag über amerikanische Soldaten auf Sputnik?
      Das kann ich gar nicht glauben.
    • Ste va de Ca
      Soll das witzig sein? Nö, offensichtlich sind Deutsche für echten Humor NICHT geeignet!
    • Stresstest "Großraum Krefeld"Antwort anHSV Fan(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      ... du sollst nicht glauben, sondern lesen:

      "Dem PARTEI-Kreisverbandsvorsitzenden fällt keine Situation nach dem 8. Mai 1945 ein, in der amerikanische Truppen die Welt irgendwie sicherer gemacht hätten."
    • Claus
      Na der war ja gut:

      >>> Im Endeffekt hat auch unser Sicherheitsbeauftragter Tobias Dietrich signalisiert, dass er sich nicht ganz sicher war, ob sie überhaupt Deutsch verstehen.“ <<<

      Und ich bin mir hier nicht ganz sicher, ob der Beitrag ernst gemeint ist oder als Satire zu verstehen ist.
    • ClausAntwort anClaus(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Da war ich wohl etwas zu schnell bei der Sache.

      >>> Die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Apronym: Die PARTEI) ist eine 2004 von Redakteuren des Satiremagazins Titanic gegründete deutsche Kleinpartei mit parodistischem Charakter. <<<

      de.wikipedia.org/wiki/Partei_f%C3%BCr_Arbeit,_Rechtsstaat,_Tierschutz,_Elitenf%C3%B6rderung_und_basi
    • boroser1502
      Truppenaufmarsch,

      viele haben nicht verstanden, wer eigentlich diesesmal

      der Gegner sein soll!
    • PawelAntwort anHSV Fan(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      HSV Fan, Du Vogel hast die NVA Uniform nicht erkannt .
      Das ist Satire.
      Da reicht dein Verstand nicht aus.
    • Thomas
      Zitat:
      "Sicherheit erreiche man nicht durch eine Armee, sondern durch deeskalierende Gespräche und die Uno sowie einen Umtrunk mit alkoholischen Getränken, wenn man diese Gespräche führe.".

      Wird voll blockiert.

      Wodka steht auf der vorgeschlagenen US- Sanktionsliste.
      US- Wisky macht nur Lähmungserscheinungen und Kopfschmerzen, das Dialoge unmöglich sind.
      US- Politik ohne Alkohol zu ertragen geht auch nicht, und steht im Verdacht wegen Folter gegen das Menschrecht zu verstoßen.
      Diplomaten aus Russland werden aus der USA ausgewiesen.
      Wie da noch ein Gespräch in der UNO- Ebene mangels Anwesendheit im UN- Quartier geführt werden soll?

      Diese Schnapsidee der "Die Partei" könne ggf. in Russland bei US-Armisten zu Knochenbrüchen beim heißen Kasatschocken führen.
      Ein Weiterkommen mit Knochenbrüchen erscheint da eher schwierig.
      Den letzten Aggressor war in Berlin wohl das Genick gebrochen.

      Putin kommt zum Schnitzelessen vor dem Reichstag nur, wenn er da traditionell eine Fahne drauf stecken darf und Martin Sonneborn Eierschecke und Pfunds Milchladenkäse aus Dresden zum Kaffee und Abendbrot mitbringt.

      Der kommt nicht nur zum schnellen Schnitzel und einen Kasten Radeberger Pils.
      Russland ist groß und würde mindestens einen Hektar Streußelkuchen beanspruchen.

      Das bekommt der niemals gebacken.

      Ich denke, es war ein Versuch von Martin Sonneborn es einst wie Udo Lindenberg zu machen, der riesen Erfolge mit seinen Friedensinitiativen vor dem Beitritt und nach dem politischen Frost mit Moskau auch in Russland riesen Erfolge zur Völkerverständigung feiern konnte.

      Ich denke, die Bundesregierung hat die Tür zugeschlagen und Sonneborn sollte nach Moskau zum Piroschkiessen fahren, wenn er endlich und überfällig Bundespräsident geworden ist.
      Respektabler ist der auf jeden Fall.

      Aber nur, wenn der den Job sich kauft und dann zur Vermietung bereit steht.

      Anhörung zum Thema nur mindestend 75 Jährige?
      Der könne ggf, auch jüngere in den neuen Bundesländern sich anhören, welche etwas realen Geschichtsunterricht und ggf. noch etwas Russisch in der Schule hatten.
      Da gibt es weniger Verständigungsprobleme.
    • HSV FanAntwort anPawel(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Pawel, ich bin kein Osfi sowie du und hatte nicht in der NVA gedient wie du, daher entschuldige meine Unwissenheit.
    • ThomasAntwort anHSV Fan(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      HSV Fan, die armen Soldaten unterliegen der Wehrpflicht und viel schaffen es in der USA nicht abzuhauen, wenn man die abholt.
      Im übrigen bekommen amerikanische Wehrdienstverweigerer hier kein politisches Asyl und werden zurück abgeschoben, obwohl es politische Flüchtlinge sind und dort mit verschärften Maßnahmen gegen diese zu rechnen haben.
      In den Alten Bundesländern haben sich die jungen Leute nach Berlin aufgemacht um sich den Wehrdienst bei der deutschen Streitmacht zu entziehen.
    • ThomasAntwort anPawel(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Pawel, also der Schnitt der Uniform wurde damals zum Teil übernommen, der Besitz ist nicht verboten und das Tragen von Uniformen und Uniformteilen ist hier möglich einem Verbot entgangen, weil die NVA völlig verdreht fehlerhaft abgewickelt wurde.
    • Kongdeepattarasak
      Die Partei ist keine Partei sondern nur Vollpfosten die lustig sein wollen und deshalb von der Feierabend und Spassgesellschaft als witzig empfunden werden.
    • Georgi KonstantinowitschAntwort anHSV Fan(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      HSV Fan, glauben ist etwas für den Pastor.
      Wir wissen!
      Martin Sonneborn ist für seine Art der Satire seit Jahren bekannt.
      Also erst lesen, dann denken und dann schreiben.
    • FreddyAntwort anHSV Fan(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      HSV Fan, die PARTEI hat sich positiv geäussert. <<der Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiativen>> Das wär doch auch was für dich, Eliteförderung...
    • FreddyAntwort anboroser1502(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      boroser1502, wie wärs mit Russland?
    • HSV FanAntwort anFreddy(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Freddy, danke für deine Anerkennung, schade, dass es für dich nichts ist.
    • ropri
      Was für eine Lachnummer, jemanden von "Die Partei" zu interviewen oder zu zitieren. Habt Ihr Euch die Leute mal von den Nähe betrachtet?
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