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    Zugführer in Moskauer Metro bekommen Sensoren auf die Ohren

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    Spezielle Sensoren werden künftig den Gesundheitszustand der Zugführer der Moskauer Metro während ihrer Arbeit überwachen. Dies wurde im Moskauer Bürgermeisteramt mitgeteilt, schreibt am Dienstag die Online-Ausgabe der Zeitung „Komsomolskaja Prawda“.

    Es geht demnach um einen Sensor, der am Ohr des U-Bahn-Zugführers befestigt werden soll und den diensthabenden Ärzten seine Pulsfrequenz und seinen Blutdruck meldet. Sollte dieser Sensor eine Störung fixieren, könne der betreffende Zugführer von einem Kollegen abgelöst werden. Sollten die Sensoren einen Erschöpfungszustand melden, so könne dem Zugführer notfalls ein zusätzlicher freier Tag gewährt werden, heißt es in dem Bericht.

    „Mittels spezieller Sensoren können wir den Gesundheitszustand der Zugführer sorgfältiger überwachen und somit auch die Sicherheit der Fahrgäste“, zitieren die Medien den Ersten Moskauer Vize-Oberbürgermeister für Verkehrswesen, Maxim Liksutow.

    Gegenwärtig werden alle Zugführer der Moskauer Metro jeweils vor Schichtbeginn einer medizinischen Untersuchung unterzogen.

    Zurzeit umfasst das Moskauer U-Bahn-Netz insgesamt 13 Linien und 203 Stationen. Der erste Streckenabschnitt wurde im Mai 1935 eröffnet. Die Gesamtlänge aller Strecken beträgt heute bereits rund 340 Kilometer. Mehr als 5.000 Wagen sind in Betrieb. Die Züge fahren in der Spitzenzeit im Abstand von ca. 90 Sekunden. Jährlich nutzen rund 2,4 Milliarden Menschen die Metro.

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