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    Rotes Kreuz schickt humanitäre Hilfe in Donbass

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    Kein Frieden im Donbass (2017) (211)
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    Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat zwölf Lkws mit humanitären Hilfsgütern in den Donbass gesandt, wie der ukrainische Grenzdienst am Mittwoch meldete.

    „Zwölf Lkws des IKRK haben den Kontrollpunkt Nowotroizkoje passiert und fahren in Richtung des von Kiew nicht kontrollierten Teils des Gebiets Donezk. Die Fahrzeuge bringen 216 Tonnen, darunter Nahrungsmittel, Gegenstände des täglichen Bedarfs und Medikamente, für die Bewohner des Gebiets Donezk“, heißt es.

    Im Osten der Ukraine schwelt seit rund zwei Jahren ein militärischer Konflikt. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich vom Februar in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Bei den Gefechten zwischen dem Kiew-treuen Militär und örtlichen Bürgermilizen sind laut UN-Angaben mehr als 9.500 Menschen ums Leben gekommen. Formell gilt seit September 2015 in der Region eine Waffenruhe. Sie wird jedoch immer wieder verletzt.

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    Tags:
    Humanitäre Hilfsgüter, Uno, Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), Donbass, Ukraine