12:56 21 Januar 2020
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    Der Zwischenfall bei Roswell im US-Bundesstaat New Mexico, wo ein Alien-Raumschiff abgestürzt sein soll, jährt sich im diesem Jahr zum 70. Mal. Auch in Russland lässt das Interesse nicht nach – es gibt immer mehr Medienberichte und Interviews zu diesem Thema.

    Die russische Zeitung „Mir Nowostej“ zitierte aus einem früheren Gespräch ihres Reporters mit dem 2016 verstorbenen US-Astronauten Edgar Mitchell. Dieser sagte im Hinblick auf den Roswell-Zwischenfall, dort sei „ein Fluggerät der Außerirdischen abgestürzt“.

    „Ich sprach mit Ermittlern. Wie ich erfuhr, waren damals geheimnisvolle Artefakte entdeckt worden. Knitterfestes Metall, das Aluminium ähnelte. Eine Kapsel, in der sich vier Wesen befanden. Drei von ihnen waren tot – offenbar infolge des Absturzes. Beim vierten Wesen wurde versucht, seine Lebensfunktionen wiederherzustellen, aber… Ich darf nicht darüber sprechen“, so Mitchell.

    Er verwies auf die Geheimhaltung: „Ich kann nur hinzufügen, dass diese Wesen nicht gefährlich sind. Sie erforschen uns bloß. Wir können aber von ihren Kenntnissen keinen Gebrauch machen. Wir treffen mit ihnen nur zusammen – ohne Interaktion.“

    Roswell
    © Flickr / Sean Jackson
    Roswell

    Den geheimnisvollen Fund bei Roswell hatten die US-Militärs vom dortigen Stützpunkt im Juli 1947 bestätigt. Lokalen Medienberichten zufolge handelte es sich um eine „fliegende Untertasse“. Auf einer Pressekonferenz, die kurz darauf stattfand, sprachen die Militärs jedoch von den Trümmern eines abgestürzten Wetterballons.

    Auch Jahrzehnte später sorgt jener Zwischenfall für Aufsehen und rege Diskussionen. Neben dem angeblichen Alien-Absturz gibt es inzwischen auch weitere spektakuläre Theorien. Eine davon besagt beispielsweise, dass das abgestürzte Fluggerät von Forschern aus Nazi-Deutschland konstruiert worden sei.

    Im Frühjahr 2016 sagte John Podesta, der damals den Wahlkampf für die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton leitete, diese werde im Fall ihres Wahlsieges wahrscheinlich einige geheime Dokumente über Ufos freilegen. „Ich denke, die Amerikaner sind bereit, die Wahrheit darüber zu hören“, so Podesta bei einem Fernseh-Auftritt. Clinton verlor jedoch bekanntlich.

    In der laufenden Woche veröffentlichte die CIA massiv Archivdokumente aus dem Zeitraum von 1940 bis 1990. Rund zwölf Millionen Seiten sind nun im Netz zugänglich – unter anderem ist von Ufo-Sichtungen die Rede.

    CIA-Archivdokument
    © Foto : FBI
    CIA-Archivdokument

    Der russische Kosmonaut Alexej Leonow ist allerdings skeptisch. Er sagte dem TV-Sender Swesda, es gebe keine offiziellen Bestätigungen für Begegnungen von US-Militärs mit Ufos: „Das ist alles Quatsch. Niemand hat etwas von dieser Art irgendwann gesehen. Das sind alles Presse-Phantasien. Ist die CIA etwa eine seriöse Organisation? Sie tut, was Vorteile bringt. Die CIA ist eine Organisation, die jeden Auftrag erfüllt.“

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    Tags:
    Alien, Edgar Mitchell, USA, Roswell