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    IS-Kinderlager in Syrien 'Caliphate Cubs'

    „Löwenjungen des Kalifats“: IS entführt im Irak 150 Kinder für Selbstmordanschläge

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    Die Kämpfer der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) im Irak rekrutieren nun gewaltsam auch Kinder, um sie dann zu Selbstmordattentätern auszubilden, wie das Mitglied des irakischen politischen Bündnisses „Staat der Gesetzes“, Nala Al-Habibi, am Freitag gegenüber dem arabischen Nachrichtenportal „Al-Masdar“ sagte.

    Die Gruppierung Islamischer Staat habe in der Stadt Tal Afar 150 Kinder entführt und sie gewaltsam in die sogenannte Zelle "Löwenjungen des Kalifats" rekrutiert, schreibt das Portal.    

    Laut Al-Habibi sind vor allem jesidische Kinder aus Tal Afar und Mossul betroffen, die dann ausgebildet werden sollen, um Zivilisten, Soldaten und sich selbst mit verminten Autos und Sprengstoffgürteln zu töten.

    Der IS hatte im Sommer 2014 Teile Syriens und des Irak eingenommen. Die Terroristen riefen in den besetzten Gebieten ein Kalifat aus. Die offiziellen Regierungen in Bagdad und Damaskus sowie eine internationale Koalition unter US-Führung kämpfen gegen die Besatzer. Russland setzt seit Herbst 2015 seine Luftstreitkräfte gegen die Islamisten in Syrien ein.

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    Rekrutierung, Entführung, Kinder, Al-Masdar News, Nala Al-Habibi, Syrien, Russland, USA, Irak