18:24 23 September 2017
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    Weißes Haus will Medien für Fake-Berichte bestrafen

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    Das Weiße Haus droht Medien, deren Berichterstattung absichtlich falsch ist, damit, sie zur Verantwortung zu ziehen. Dies teilte der Pressesprecher der neuen Administration des US-Präsidenten Donald Trump, Sean Spicer, am Sonntag mit.

    Spicer zufolge haben „einige Medien bewusst falsche Berichte“ über die feierliche Amtseinführung Trumps in Washington gebracht, zum Beispiel die Meldung eines Reporters aus dem Pool des „alten“ Weißen Hauses, wonach die Büste des Bürgerrechtlers Martin Luther King aus dem Oval Office entfernt worden sei. Diesen Bericht bezeichnete Spicer als „besonders empörend“ und „verantwortungslos“.

    Auch die Teilnehmerzahl bei der Einführungszeremonie des neuen US-Staatschefs sei niedriger angegeben worden. „Die Fotos der Feier wurden in einem Tweet absichtlich so geschnitten, dass die gewaltige Unterstützung der Menschen, die sich an der National Mall versammelt hatten, reduziert wird“, erläuterte Spicer.

    „Das war das größte Publikum, das jemals bei einer Einweihung zuschaute, persönlich und auf der ganzen Welt“, fügte er hinzu.

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    Medien, Weißes Haus, USA
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