12:15 23 August 2017
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    Das neue Gesicht Dänemarks: Künstliche Jungfernhäutchen, Multikulti und Muslime

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    Die wohl zunehmend multikulturelle Gesellschaft Dänemarks hat einen interessanten Einfluss auf den Inlandsmarkt. So wurden künstliche Jungfernhäutchen im vergangenen Jahr zum Verkaufsschlager, berichtet das Nachrichtenportal Radio24syv. Allein 2016 sind mehr als 500 solche Artikel an dänische Kunden verkauft worden.

     

    In den vergangenen fünf Jahren, so die Meldung, sind von den Unternehmen Hymenshop und Virginia Care 2.670 künstliche Jungfernhäutchen verkauft worden. Die zweite Firma hat ihren Sitz übrigens im deutschen Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen).

     

    In der traditionellen muslimischen Kultur, erläutert Radio24syv weiter, gilt, dass ein Mädchen als Jungfrau eine Ehe schließen muss. Aus diesem Grund ist das Produkt speziell an muslimische Frauen gerichtet, damit diese bei ihrem mitunter nur angeblich ersten Geschlechtsverkehr während der Hochzeitsnacht wie eine Jungfrau bluten.

     

    Das künstliche Jungfernhäutchen besteht aus einer Membrane mit blutähnlicher Farbe. Die Frau muss dann eine halbe Stunde vor dem Geschlechtsverkehr das Produkt in ihre Vagina einsetzen. Beim Sex platzt dann die Membrane und das künstliche Blut fließt heraus.

    Ein künstliches Hymen kostet rund 50 Euro, wie auf der offiziellen Seite des deutschen Herstellers Virginia Care zu sehen ist. Ob die Popularität des Produkts mit der europäischen Migrationskrise im Zusammenhang steht, ist unklar.

     

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    Tags:
    multikulturelle Gesellschaft, Muslime, Dänemark
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