05:16 23 März 2017
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    Russlands Flugzeugträger Admiral KusnezowBritische Royla Navy- und Luftstreitkräfte begleiten russichen Flugzeugträger Admiral Kusnezow und den Atomkreuzer „Pjotr Weliki“

    Moskau an London: Russlands Kampfschiffe brauchen keine Eskorte

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    Russlands Kampfschiffe benötigen laut dem Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, keinen Eskorte-Service. Damit reagierte er auf die jüngste Äußerung des britischen Verteidigungsministers Michael Fallon über die Begleitung der russischen Gruppe durch britische Schiffe.

    Ziel der Erklärungen sei es nur, die britischen Steuerzahler vom realen Zustand der britischen Royal Navy abzulenken. „Russlands Kampfschiffe brauchen keinen sinnlosen Eskorte-Service. Die Fahrstraße und den Weg kennen sie ganz genau“, betonte der Militärsprecher.

    Konaschenkow empfahl Fallon zudem, „mehr Aufmerksamkeit der britischen Navy zu widmen“.

    Am Vortag hatte Fallon mitgeteilt, dass die Streitkräfte des Landes die Fahrt der russischen Schiffsgruppe nahe Großbritannien verfolgen würden. Den Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“, der aus Syrien zurückkehrt, bezeichnete er als „ein Schiff der Blamage“. Er betonte, dass sein Land „jeden Schritt dieser Schiffe nahe Großbritannien aufmerksam verfolgt“, um die eigene Sicherheit zu gewährleisten.

    Die russische Flugzeugträgerkampfgruppe mit der „Admiral Kusnezow“ an der Spitze befand sich seit November im Mittelmeer, um die syrische Armee im Krieg gegen den Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS), die Al-Nusra-Front und andere Terrormilizen zu unterstützen. Zurzeit befindet sich der Verband auf dem Rückweg nach Russland.

    Die Ankunft der Schiffe in ihrem Heimathafen Seweromorsk ist laut Medienberichten für den 9. Februar geplant.

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    Tags:
    Steuerzahler, Sicherheit, Flugzeugträger Admiral Kusnezow, Royal Navy, Michael Fallon, Igor Konaschenkow, Großbritannien, Russland